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der preis eines videospiels

zur abwechslung mal ein bisschen infotainment:

der preis eines videospiels

dieser kuchen wurde von der los angeles times erstellt. er zeigt, wie genau sich der preis für ein 60$/44€-videospiel zusammensetzt.

7$/5,20€ gehen direkt an microsoft, sony oder nintendo. 4$/3€ werden für verpackung, pressen der disk und das versenden an die händler veranschlagt. weitere 7$/5,20€ sind sozusagen die „flop-gebühr“, falls das game in den regalen verstaubt. die einzelhändler bekommen relativ viel geld: 15$/11€, damit sie das spiel anbieten. bleiben noch 27$/20€ für die entwickler, das marketing und alles was zur produktion eines videospiels dazugehört; das ist mehr als ein drittel und nicht mal soo schlecht.

diese werte gelten selbstredend nicht immer pauschal als fixwert. doch als zocker kann man sich nun ungefähr ein bild machen, was mit dem geld passiert, wenn man es mal in ein videospiel investiert hat.

die rechte eines zockers

brad wardell vom „edge magazine“ hat ein interessantes stück text verfasst, welche rechte die gamer haben sollten. die „10 gebote“ wären:

1) zocker sollten das recht haben spiele zurückzugeben und den vollen kaufpreis zurückverlangen können, wenn sich das spiel nicht mit ihrem pc spielen lässt.
2) zocker sollten 100% fertige spiele verlangen können.
3) zocker sollten updates erwarten dürfen, die das jeweilige spiel besser und umfangreicher machen.
4) zocker sollten das recht haben, dass download-manager und -updater sie nicht dazu zwingen müssen zu laufen, wenn man spielt.
5) zocker sollten das recht haben, dass die minimum-anforderungen auf der spielepackung angegeben auch in der realität zutreffen.
6) zocker sollten erwarten dürfen, dass videospiele keine versteckten treiber oder versteckte software ohne grund installieren können.
7) zocker sollten das recht haben, ihre gekauften spiele ohne einschränkungen so oft herunterladen zu dürfen, wie sie wollen.
8) zocker sollten das recht haben, von den spieleentwicklern und -vertreibern nicht als kriminelle betrachtet zu werden.
9) zocker sollten rechte haben, dass einzelspieler-games nicht dauernd verbindungen ins internet benötigen.
10) zocker sollten ihre einmal auf der festplatte installierten spiele ohne cd/dvd-rom spielen zu dürfen.

[via]

was haltet ihr davon? die erwähnten ansichten sind euch bestimmt auch schon in der einen oder anderen form in der praxis begegnet. gut, dass es mal jemand zusammengefasst hat. noch besser, wenn sich nun auch was ändern würde.