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skyrim: end-lich durchgespielt

„Und wieder ein Wanderer der die Stiefel meines Vaters lecken möchte. Gut gemacht.“ – Nelkir, Sohn des Jarls in Weißlauf

Nach knapp 180 Stunden Spielzeit haben wir kürzlich den monumentalen Rollenspiel-Titel „Skyrim“ („The Elder Scrolls V“) aus dem Hause Bethesda endlich durchgespielt. Der Titel lag fast exakt zwei Jahre in unserem Backlog der PS3 und während dieser Zeit kam der Begriff „On-Off-Beziehung“ unserem ambivalenten Verhältnis zum Game schon sehr nahe.

Ich habe den Hype 2011, als der Titel erschien, nicht mitmachen wollen, zudem hatte ich bislang keinerlei Erfahrungen mit Vorgängern gehabt. Da das Game eine jahrzehntelange Legacy v.a. im PC-Bereich vorweisen konnte, was ich hingegen nicht hatte, war das Spiel damals keine Option – zumal der unmenschliche Umfang von Anfang an klar war, ferner war das Spiel hoffnungslos verbuggt und wurde zu früh veröffentlicht. Manche Bugs wurden auch bis heute, in der finalen Version 1.9.x, nie behoben.

Dass ich es doch noch spielte ist zum einen der legendären Famitsu zu verdanken: hier kam das Game das erste Mal überhaupt als ein im Westen entwickeltes auf den perfekten Score 40 von 40. Zum anderen am Freundes- und Bekanntenkreis: ich bekam es empfohlen und es scheint wohl Spuren hinterlassen zu haben, dort im positiven Sinne. Es interessierte mich irgendwann persönlich wirklich, was das gewesen sein sollte.

Wir haben Screenshots der Statistiken am Ende des Durchlaufs angefertigt. Lasst uns diese nun in diesem Beitrag analysieren und etwas genauer besprechen.

// Allgemeines //

Skyrim PS3 - Allgemeines Tab1

Skyrim PS3 - Allgemeines Tab2

Skyrim PS3 - Allgemeines Tab3

Werwolfopfer: 2
Vampirismusheilungen: 1
Hälse gebissen: 4
Tage als Werwolf: 112
Tage als Vampir: 6
Orte entdeckt: 200
Verliese abgeschlossen: 87
Tage vergangen: 238
Stunden geschlafen: 28
Stunden gewartet: 169
Findlinge gefunden: 8
Gold gefunden: 339.961
Meistes Gold besessen: 101.243
Truhen geplündert: 1.478
Fertigkeiten verbessert: 713
Lehrbücher gelesen: 66
Nahrungsmittel gegessen: 880
Trainingseinheiten: 128
Bücher gelesen: 272
Pferde besessen: 3
Häuser besessen: 3
In Läden investiert: 0
Tauschgeschäfte: 2.481
Überredete Personen: 18
Bestechungen: 19
Einschüchterungen: 16
Krankheiten überstanden: 7

Generell lässt sich sagen, bis auf Gold, alles was hier vierstellig oder darüber ist, war und ist besessenes Gaming – über den Umfang und den Zeitaufwand hier macht man sich als Unbedarfter keine Begriffe.
Die Vampirismusheilung hier war absolut nötig, da ich Morthal und die Heilungs-Quest nie entdeckt hatte; ein Spielstand von fast 100 Stunden stand hier zur Debatte. Wir zockten „Skyrim“ vanilla, also ohne Addons. Wir verloren ohne Heilung Quests und kamen in keine Stadt, kein Dorf mehr rein, da wir nur noch feindselig angegriffen wurden. Das Game war unmöglich und nicht mehr spielbar.
Die Werwolf-Geschichte kommt ja automatisch durch die Gefährten-Quests in Weißlauf. Bis auf negative Kommentare von NPCs blieb das Game aber machbar. Tage waren hier irgendwann egal.
Warten wollten wir nie, aber wir mussten – z.B. wegen Öffnungszeiten von Geschäften. Völlig gaga. Geschlafen hätten wir auch nie, aber wir wollten wissen, was hier passiert, wenn man verheiratet ist (kein Scherz, ihr solltet wirklich heiraten. Es bringt neben Gold und Mahlzeiten auch einen NPC, der euch dauerhaft begleitet und hilft, manche sterben auch nie). Manchmal passte es auch einfach in den Flow des Spiels.
200 Orte entdeckt zu haben ist nicht normal, darauf waren wir am Ende ein bisschen stolz. Auch auf die Gesamtmenge des gefundenen Goldes. Sowie auf die entdeckten Fertigkeiten.

// Quest //

Skyrim PS3 - Quest Tab

Quests abgeschlossen: 118
Sonstige Ziele abgeschlossen: 269
Hauptquests abgeschlossen: 18
Nebenquests abgeschlossen: 25
Gefährten-Quests abgeschlossen: 6
Akademie-von-Winterfeste-Quests abgeschlossen: 10
Diebesgilden-Quests abgeschlossen: 18
Dunkle-Bruderschaft-Quests abgeschlossen: 27
Bürgerkriegs-Quests abgeschlossen: 1
Daedrische Quests abgeschlossen: 11
Questreihen abgeschlossen: 5

„Skyrim“ ist ein Open-World-Game par excellence und lässt einen was den Abschluss der Missionen betrifft völlige Freiheit. Zudem ist über den gesamten Spielverlauf nie so wirklich klar, was eine Haupt- und Nebenquest ist.
Questreihen außerhalb der Haupt- und Nebenquests sind in jeder großen Stadt zu finden und wirken irgendwie generisch: klar, die Story unterscheidet sich etwas und die Charaktere bringen auch unterschiedliche Eigenschaften, sowie Dialoge mit. Doch am Ende war es irgendwie immer das gleiche.
Eine Ausnahme bildeten die daedrischen Quests: sie gehörten IMHO zu den interessantesten. Hier war auch kein Muster erkennbar, wie man sie erreicht. Manchmal waren NPCs dafür zuständig, die man z.B. in Tavernen traf. In anderen Fällen spezielle Gegenstände. Gefunden haben wir lediglich 11 davon.
Auch hier lässt sich erneut festhalten: dreistellige Werte sind besessene Erfolge. „Skyrim“ zeigt sich hier als absolutes Hardcore-Game und ist gnadenlos.

// Kampf //

Skyrim PS3 - Kampf Tab1

Skyrim PS3 - Kampf Tab2

Menschen getötet: 964
Tiere getötet: 421
Kreaturen besiegt: 231
Untote getötet: 616
Daedra getötet: 32
Maschinenkrieger getötet: 94
Favorisierte Waffe: Ebenerzzweihänder des Sammelns
Kritische Treffer: 638
Schleichangriffe: 16
Überraschungsangriffe: 0
Gegner entwaffnet: 0
Prügeleien gewonnen: 9
Kaninchen geschlachtet: 1

Mein primäres Ziel war das Spiel durchzuzocken. Mir war dabei egal, was oder wen man töten muss und wie viele, um dieses Ziel zu erreichen.
Generell kann man auch hier wieder festhalten, dreistellige Werte sind Hardcore-Game-Material.
Je seltener ein Wert hier, umso seltener waren die Gegner auch über die viel zu große Welt verteilt.
Favorisierte Waffen hier waren zu 90% selbsterstellte. Die gefundenen seltenen Waffen waren zwar ganz geil was deren Eigenschaften betraf, hatten aber meist zu wenig Durchschlag.
Über eine einzelne Statistik hier habe ich mich nicht gekümmert, es kam wie es kam.

// Magie //

Skyrim PS3 - Magie Tab

Zauber gelerrnt: 45
Favorisierter Zauber: Heilung
Favorisierte Magieschule: Wiederherstellung
Drachenseelen gesammelt: 23
Worte der Macht gelernt: 36
Worte der Macht freigeschaltet: 20
Gelernte Schreie: 18
Schreie freigeschaltet: 8
Gemeisterte Schreie: 5
Schreie benutzt: 154
Favorisierter Schrei: Unerbittliche Macht

„Skyrim“ lässt SpielerInnen die komplette Freiheit über die Entwicklung des eigenen Charakters. Da ich die Spielweise eines Kriegers favorisiert hatte, mag dieser Tab etwas unterentwickelt erscheinen. Dennoch hat es mir zum Durchspielen ebenso gereicht, wie am Ende Erzmagier der Akademie zu werden.
Bei den Favoriten erkennbar ist: ich war viel zu häufig vom Tode bedroht, auch waren Tränke und Speisen zu oft Mangelware. Gezockt wurde durchgängig auf dem Schwierigkeitsgrad „Adept“, einer mittelschweren Einstellung.
Auch hier wieder: ein dreistelliger Wert ist ein Indikator für Manie. Hier zum Glück nur einmal der Fall.
Gekümmert hat mich dieser Tab während des Spielens wenig, ergo gibt es zu den Werten oder Angaben wenig mehr zu sagen.

// Herstellen //

Skyrim PS3 - Herstellen Tab1

Skyrim PS3 - Herstellen Tab2

Seelensteine verwendet: 117
Seelen gefangen: 254
Magische Objekte hergestellt: 39
Waffen verbessert: 1
Waffen hergestellt: 2
Rüstung verbessert: 5
Rüstung hergestellt: 3
Tränke gebraut: 546
Tränke benutzt: 987
Gifte gemischt: 99
Gifte benutzt: 10
Zutaten gesammelt: 883
Zutaten gegessen: 93
Nirnwurzen gefunden: 62
Flügel gerupft: 50

Unserer Meinung nach eine der wichtigsten Statistiken des Spiels. Es lohnt immer im Fertigkeitenbaum Skills zu leveln, die sich auf Waffen und Rüstungen beziehen, besonders wenn man als Krieger spielt. Doch selbst als Magier kann es von Vorteil sein, schwere Rüstungen tragen zu können.
Ohne Seelensteine keine Nutzung magischer Waffen!
Dreistellige Werte sind ein Indikator für zu exzessives Gaming. Sie sind zum Durchspielen hier nicht nötig, was man vorher jedoch nicht genau weiß, v.a. wenn man die Rollenspiel-Reihe nicht kennt.
Das letzte Drittel der Parameter hier hängt von der eigenen Spielweise ab und sind die am wenigsten relevanten dieses Tabs.

// Verbrechen //

Skyrim PS3 - Verbrechen Tab1

Skyrim PS3 - Verbrechen Tab2

Kopfgeld in Weißlauf: 5
Gesamtes Kopfgeld: 23.727
Größtes Kopfgeld: 2.579
Schlösser geknackt: 231
Taschen ausgeraubt: 59
Taschendiebstähle: 2.871
Gefängnisaufenthalte: 3
Tage im Gefängnis: 14
Strafen bezahlt: 13.005
Gefängnisausbrüche: 0
Diebstähle: 3.430
Angriffe: 127
Morde: 33
Pferde gestohlen: 3
Unerlaubtes Eindringen: 46

„Skyrim“ ist ein Spiel, das eigenes Handeln belohnt oder bestraft, als wäre es die Realität. Kopfgelder anzusammeln oder Morden ohne Grund ist nicht sinnvoll, es hat einfach viel zu viele negative Konsequenzen. Gefängnisaufenthalte beeinflussen zudem negativ das Leveln der eigenen Spielfigur.
Alle vierstelligen oder fünfstelligen Werte hier sind für die hohe Spielzeit im Normbereich und nicht weiter bedenklich. Kopfgelder können auch komplett aus Versehen auf einen gesetzt sein.
Alle dreistelligen sind wieder ein Indikator für Hardcore-Gaming. Man muss Gefallen an den krankhaften Vorgängen des Schlossknackens finden, sonst kommt man hier nirgendwo hin.
Wie die Werte hier jeweils verteilt sind hängt schwer vom eigenen Gameplay ab.

zockerseele.com-Fazit:

Zugegeben, „Skyrim“, ein Spiel aus 2011/2012 noch im Jahr 2018-2020 ernsthaft zu zocken mag ein bisschen unfair erscheinen. Dennoch findet man solch eine Gesamtqualität* und den Umfang von westlichen Entwicklerstudios eher selten. Zudem sind wir der Meinung, dass perfekte Scores auch seine Rechtfertigung haben müssen, egal wann man ein Spiel spielt. Das ist hier durchaus gegeben. Dafür spricht auch, dass der Titel für Nintendos „Switch“ erhältlich ist, eine Konsole aus 2017… Und es selbst heute noch für viele aktuelle GIFs und Memes im Internet verwendet wird. Die Zeitlosigkeit des Titels ist ein unbezahlbarer Faktor.
Auch die Grafik weiß heute noch zu überzeugen – besonders das Wetter (Polarlichter! Zwei Monde!) und die Tag-und-Nacht-Wechsel werden für immer in positiver Erinnerung bleiben, das ist teilweise schon Fotorealismus. Außer den groben Texturen und der vielen Wiederholungen der Untergründe ist uns nichts Negatives in Erinnerung geblieben. Die Animationen der Charaktere und Tiere sucht seinesgleichen, selbst heute noch.
Das Selbe gilt für die KI, v.a. der NPCs der Welt.
Der Soundtrack ist überragend, er tröstet über jegliche Unzulänglichkeiten des Titels hinweg, immer und überall. Das gilt sogar für die komplett deutschsprachige Synchronisation. Negativ anzumerken wären die Wiederholungen der NPCs hier, das nervte irgendwann. Zudem die Nutzung von selben Stimmen für komplett unterschiedliche Charaktere…

…wo wir bereits beim ersten negativen Aspekt wären – dem Überumfang des Spiels. Die Welt ist zu groß und die Charaktere zu zahlreich, hier blieb eine Mehrfachnutzung von Stimmen und Dialogen einfach unausweichlich.
Ein positiver Aspekt und gleichzeitig ein Riesenproblem ist die fast perfekte Immersion, also das Gefühl, wirklich Teil der Spielwelt zu sein – das Game saugt einen regelrecht ein und verleitet zum Komagaming (binge gaming). Es gab sehr viele Spielphasen, wo ich gemerkt habe, das Game ist zum Hauptteil des Tages geworden. Einzelne Sessions dauerten manchmal fünf Stunden oder sogar mehr. „Skyrim“ ist somit ein perfektes Beispiel des Realitätsersatzes; ein bedenklicher Gaming-Trend, der aber Jahre vor Veröffentlichung des Games bereits Einzug hielt. Eine VR-Version des Spiels zu veröffentlichen lag da sehr nahe – man braucht ja gar nicht mehr viel dazudichten. Doch daran wagen werde ich mich nicht, mir war das am Ende zu heftig.
Es gibt auch eigentlich überhaupt kein wirkliches Spielende: einen Abspann gibt es nicht. Bei den Quests in den Städten der unterschiedlichen Gilden gibt es Questreihen, die unendlich sind und nie aufhören. Wenn man das nicht weiß und im Internet darüber nicht recherchiert, ist das ein bottomless pit, eine Falle, in die man als Spieler nicht tappen sollte. Unausweichlich bleibt sie hier dennoch.
Für Fantasy-Lore-Games westlicher Prägung ist auch die Ernsthaftigkeit und die Brutalität der Erzählung nichts Ungewöhnliches. „Skyrim“ setzt aber auch hier leider negativ Messlatten. Einzig zwischen den Zeilen der vielen Dialoge erkennt man manchmal eine gewisse Ironie und ein bisschen Witz. Insgesamt aber ist das alles zu steif, zu brutal, zu gnadenlos. Warum es in unseren Breitengraden ab 16 Jahren erhältlich sein soll, erschließt sich mir nicht. Ich konnte am Ende nicht mehr zählen, wie viele Menschen, Vampire, Oger und Tiere ich brutal abgeschlachtet habe, oft dann mit Finishing Move am Ende in Zeitlupe. Und dann noch die vielen Plünderungen der Leichen inklusive Ausziehen bis auf deren Unterwäsche im direkten Anschluss. Ich habe es nicht ganz verstanden. MADE IN USA halt.
Weiter oben haben ich die *Gesamtqualität des Spiels erwähnt. Die ist insgesamt mit der Version 1.9.x positiv zu bewerten, doch auch heute noch hat das Game zahlreiche Bugs. So hatte ich bei meinem Durchlauf Komplett-Freezes des Games, wenn ich mit dem Pferd durch die massive Spielwelt geritten bin. Oder bei den vielen Wechseln innerhalb von Dungeons. Hier half nur ein Zurücksetzen der Konsole – mir ist kein Game bekannt, wo ich das zu PS3-Zeiten machen musste. Auch verliert man stundenlangen Spielfortschritt. Am Ende muss ich zwischen 10 und 20 Spielstunden auf diese Weise verloren haben. Temporär verschwinden Charaktere auch einfach in der Spielwelt. Oder mein Charakter konnte sich nicht entschließen, ob er auf dem Pferd sich sitzend oder stehend fortbewegen will. Oder die Kamera merkte sich nicht, wo sie war, nachdem man auf die Karte geschaut hatte. Überhaupt keinerlei Minikarte war ein Nogo, was ich oft verflucht habe. Oder, oder, oder…
Man mag auch die massive Spielzeit als negativen Faktor anbringen: ich bin der Meinung, kein einzelnes Videogame sollte fast 200 Stunden dauern müssen. Und ich habe mich wahrlich nicht langsam durch die vielen Hundert an Missionen bewegt. Im Internet gibt es auch viele Posts, die anbringen, die Spielwelt sei einfach zu groß. Und das Game treibe einen permanent an den Rand des Burnouts. Tatsächlich hatte auch ich das Gefühl, sich hier durchzuschlagen bedeutet eigentlich mehr Arbeit als Gaming. Wenn ich zurückdenke an 2011, das war vor neun Jahren, bin ich froh heute mehr zu arbeiten und Geld verdienen zu können als damals und weniger zu zocken. Es muss noch viele weitere Games geben, die ähnlich designt sind. Am Ende hatte ich zwar nicht das Gefühl, die Zeit hier sei komplett verschwendet – doch viele Missionen sind einfach immer das Gleiche, viel zu repetitiv und auch überhaupt zu lange; es ergab einfach keinen Sinn immer noch eine Mission und dann eine weitere und dann noch eine draufzusetzen. Es wirkte künstlich in Längen gezogen. Und das permanent.

Alles in allem bin ich bedient mit „The Elder Scrolls“: es erfüllt mich mit Gamer-Stolz, dass ich es gepackt habe am Ende. Doch ich werde keinen weiteren Teil mehr zocken. Die Langsamkeit hier drin mag Teil der uralten Reihe selbst sein, ist aber absolut nicht mein Ding und auch nicht mehr zeitgemäß. „Skyrim“ war für mich ein Spiel der 80er des vorherigen Jahrhunderts mit zeitgemäßer 3D-Grafik und bombastischem Soundtrack. Alles viel zu stressig. Und viel zu ernst. Das Leben ist hart genug und viel zu stressig, ein Äquivalent in Videogame-Form brauche ich persönlich hier nicht.
Eine explizite Empfehlung gibt es von uns für Menschen, die bisher keinerlei Videospiel-Erfahrung haben und einen Einstieg wünschen. Gründe hierfür sind das Genre selbst, weil der Hersteller Bethesda sowohl die Open-World, als auch das Fantasy-Genre (westlicher Prägung) im Rollenspiel-Stil hier fertig definiert hat. Um die Kultur, Geschichte und Mentalität des Westens zu verstehen, braucht man eigentlich nicht mehr als „Skyrim“. Ferner sind 200 Spielstunden für heute 11€, wenn man das Game gebraucht kauft, auch absolut unschlagbar für Einsteiger. Über Wiederholungen werden die sich während des Spielens allerdings genauso beschweren wie über lästige Fehler.

„Früher war ich auch ein Abenteurer. Aber dann habe ich einen Pfeil ins Knie bekommen.“ Dauerbrenner aller Wachen in Himmelsrand

screenshots (II): resident evil revelations 2

screens: resident evil revelations 2

„Resident Evil: Revelations 2“ wird gut, keine Frage. Das zwischen dem fünften und sechsten Hauptteil der Serie angesiedelte Survival-Horror-Adventure beglückt uns heute mit brandneuen Grafiken:

9 screens, „Resident Evil: Revelations 2“, via allgamesbeta.com.

Es gibt nur ein riesiges Problem: Capcom wird das alles in Episodenform veröffentlichen. Insgesamt vier einzelne Teile.

Diese Entwicklung finden wir besorgniserregend und ist auch nicht wirklich unterstützenswert. Es gibt kein Argument, dass bei einem Videospiel hierfür sprechen würde. Der Witz bei einem Game ist doch, auf altbackene Fernsehgewohnheiten zu verzichten und nicht diese zu adaptieren. Das war vor 10, 20 Jahren nie der Fall. Zu allem Überfluss wird man das Komplettpaket erst kaufen können, wenn alle Teile bereits erschienen sind. Völlig. Sinnlos.

Was soll’s ist RE, eine Ca$hkuh von Capcom. Wieso sollte ihr ein anderes Schicksal beschieden sein?

Los geht’s am 18. Februar in der EU.

screenshots: tales of borderlands: zer0 sum

screens: borderlands zer0 sum

Die Ver-rückten von Destructoid haben 100 Screenshots aus „Tales of Borderlands: Zer0 Sum“ für uns:

100+ screens, „Borderlands: Zer0 Sum“, via destructoid.com.

Es ist das erste der Serie, die „The Walking Dead“ und „The Wolf Among Us“ Konkurrenz machen soll. Es erscheint für sehr viele Plattformen ab diesen Monat und wird insgesamt 5 Folgen umfassen.

Ob das was für euch ist? Nicht vergessen: Es handelt sich hier um keinen Shooter, sondern um ein astreines Grafik-Adventure…

trailer: final fantasy type-0

Ist ein guter Trailer geworden zu „Final Fantasy Type-0“ (ファイナルファンタジー 零式)! In HD, komplett auf Englisch und mit jeder Menge Augenzuckerlis (aka eye candy).

Die Japaner haben massiven zeitlichen Vorsprung: Der Titel war bereits 2011 für die PSP zu haben. Natürlich nicht in HD. Und das Spiel erscheint aber nochmal dort, genauso wie bei uns, so ca. Mitte bis Ende März für die PS4 und XBO.

Es gehört zu den am besten bewerteten Spielen der Reihe bisher. Kann also wenig schief gehen. Freut uns! Als Medium wie als Fans!

screenshots (II): resident evil remaster

screens: resident evil remaster

Auf Konsole gibt es Spiele, die trotz beschissener Grafik damals heute Kultstatus haben. „Metal Gear Solid“ gehört dazu. Die ersten Ausgaben von „Gran Turismo“. „Halo“. Und eben auch: „Resident Evil“ (バイオハザード).

Dem Spielspaß hier war von Anfang an dienlich an niedere Instinkte des Menschen zu appellieren: Einfach zu morden, wie man will. Und das fällt natürlich umso leichter, je mehr Zombies ohne Gehirn dafür zur Verfügung stehen.

Und ebenfalls sind noch Namen wie Chris Redfield und Jill Valentine übrig, die jedem Gamer heute leicht über die Lippen gehen und aus dem Zocker-Olymp nicht mehr wegzudenken sind.

Wir machen gerne eine Ausnahme:

18 screens, „Resident Evil HD“, via allgamesbeta.com.

Denn normalerweise halten wir nichts von „Remaster“: Entweder ihr kennt das Game, oder eben nicht. Früher hieß es einfach Pech, heute wird gerne zusätzliches Geld mit alten Geschichten gescheffelt. Just sayin‘, nehme es bitte niemand persönlich.

Der Release findet hier irgendwann 2015 statt. Und erscheint sowohl für die Systeme der Generation 7, als auch der seit einem Jahr bestehenden Generation 8. Und den PC.

trailer: tekken 7

Boah, Leute, wie lange ist das her:

Tekken 7 (鉄拳7). Trailer. Wohl das erste Material für PS4 und XBO, nicht mal nur Arcade. Fighter-Pr0n! Und 20 wird die Serie auch noch.

Das Namco System 478 aus eigenem Hause wird ab Februar in Japan als erste bedient. Der Release folgt darauf, aber ohne definitive Angabe wann genau in 2015. Enter. The Tekken. Memories…

screenshots (III): the witcher 3

screens: the witcher 3

„The Witcher 3: Wild Hunt“ (Wiedźmin 3: Dziki Gon) dürfen wir natürlich nicht vergessen: Wir haben dazu fast ein halbes Jahr nichts mehr Neues bringen können.

Wird umgehend geändert, die Franzosen springen in die Bresche:

11 screens, „The Witcher 3“, via gamekyo.com.

Das ist ein Riesen-Action-RPG-Projekt, weltweit sind ein halbes Dutzend Publisher daran beteiligt. Anders wäre ein gleichzeitiger weltweiter Release auf drei Plattformen zum 24. Februar wohl undenkbar. Entwickelt wird es aber natürlich weiterhin von CD Project Red. Die irgendwann in ferner Zukunft natürlich mir persönlich mit Cyberpunk 2077 entgegenkommen werden.

clip: letztes xbox-one-update 2014

Das ist schon ein merkwürdiger Haufen in Redmond: Was wir hier sehen sind 3 Minuten Video zum letzten Xbox One-Update in diesem Jahr! Wir haben nicht mal Mitte November. Und wenn die Chinesen das bis Weihnachten hacken!? Oh Mann…

Ach ja, ihr habt jetzt die einmalige Möglichkeit euch den Internet Explorer auf die Kiste zu schmeißen; das unsicherste Programm aller Zeiten. m(

Macht euch nicht zu viel draus: Spielt das Update ein! Möglichst bald, wenn das geht.

screenshots: halo 5: guardians: multiplayer

screens: halo 5: guardians: multiplayer

Titel sagt alles, hier sind ein paar wenige visuelle Eindrücke zu dem Mehrspieler-Modus von „Halo 5: Guardians“:

7 screens, „Halo 5: Guardians: Multiplayer“, via allgamesbeta.com.

Das Datum hier steht nach wie vor aus.

Doch es wurde eine TV-Serie von keinem Geringeren als Steven Spielberg bestätigt. Die soll dann, zumindest in Nordamerika, zum Start des Verkaufs des Spiels zu sehen sein. Es ist Microsoft, was habt ihr erwartet!?

trailer: gta V: next-gen

Sorry, Hype hin, Hype her, ich zocke diese Serie bereits seit dem ersten Teil und habe auch die Original-Discs noch:

Davon mal abgesehen, sollte es tatsächlich noch Leute da draußen geben, die es auf Konsole noch nicht gezockt haben: „GTA V“ ist sackstark!

Und da wir hier davon ausgehen können, dass auch der Online-Modus funktioniert, wie er soll, lohnt sich das wohl doppelt.

Am 18. November kommt es heraus für XBO und PS4.

preview: silence: the whispered world 2

preview: silence: the whispered world 2

„Silence: The Whispered World 2“ ist ein wunderschöner Indie-Titel. Das Adventure soll gleichzeitig für den PC, Mac und die XBO erscheinen und schaut so aus:

9 screens, „Silence: The Whispered World 2“, via allgamesbeta.com.

Noch mehr Infos: http://silence-game.com/ (englischsprachig).

Daedelic Games wird das nächstes Jahr an den Start bringen und zwar schön im Frühling.

trailer: rebel galaxy

Stammt von ehemaligen Diablo/Torchlight-Entwicklern:

Bei „Rebel Galaxy“ stehen Raumschiffe im Vordergrund, die zwischen den Planeten und Asteroiden pendeln.

In einem offiziellen Blogposting wird dies alles näher erläutert: http://blog.us.playstation.com/2014/10/17/rebel-galaxy-on-ps4-a-backwater-universe/. Und ein Universum voller Schwerenöter ist eben auch ein interessanteres.

Kommt aber erst 2015 und für die XBO ist man noch am Überlegen, ob es erscheint.

trailer: call of duty: advanced warfare

Für alle, die bisher noch nicht sehr viel von „Call of Duty: Advanced Warfare“ von Sledgehammer und Activision gesehen haben, ist dieser Gameplay-Trailer gedacht. Manches dürfte ja inzwischen bekannt sein wie bunte Hunde, „CoD“ fährt meist gratis auf sämtlichen Hype-Lokomotiven dieser Welt mit.

Das Szenario, das 2054 spielt, ist so abwegig nicht: Natürlich sind Terroristen enthalten. Denen ist es möglich auf allen fünf Kontinenten ein paar AKW-Reaktoren in die Luft zu jagen. Das Militär von den Erste-Welt-Ländern soll daraufhin unfähig sein angemessen zu reagieren, weshalb Privatarmeen ins Spiel kommen. Wissen schon: Blackwater und so Gesocks. Hilft alles nichts, als Hauptcharakter Jack Mitchell seid ihr Teil einer solchen Armee…

Killerkaufargument für mich: Kevin Spacey, also Keyzer Söze persönlich, wird stellt Jonathan Irons dar, den CEO von Atlas, der den Krieg beginnt.

Nintendo-Konsolen, sprich auch die Wii U, werden komplett übersprungen, was es seit 2009 nicht mehr gab. Für alle anderen Systeme rechnet man am 4. November schon mit der Veröffentlichung.

screenshots: halo: the master chief collection

screens: halo master chief collection

Dutzende Karten in einem einzigen Spiel, Wechseln von HD-Grafik zu wie alles anfing, alle Add-Ons, die es gibt; das sind nur drei Features der kommenden „Halo: The Master Chief Collection“. Und wer eine Xbox One sein eigen nennt, der wird um diesen Titel nicht herumkommen. Das eigentlich Heimat-Medium für Shooter-Fans aber, der PC, wird erst einmal nicht bedient.

Wir fanden haufenweise Grafiken dazu, bitte hier entlang:

27 screens, „Halo: The Master Chief Collection“, via allgamesbeta.com.

Wem das immer noch nicht reichen sollte, der darf auch gerne mit dem Zugang hier bei der Multiplayer-Beta zu „Halo 5: Guardians“ mitmischen.

Hier waren gleich mehrere Firmen an der Umsetzung beteiligt: 343 für das Online-Netzwerk und die Interfaces. Certain Affinity für den Mehrspieler-Modus und Sabre für die neue Kampagne zu „Halo 2“. Die Zwischensequenzen aus Letzterem übernahm Blur. Und Ruffian war für Halo 3 und Halo 4 bzw. deren Portierung zuständig.

In den USA zu haben ab dem 11. November, in UK am 14ten. Laut 343 über Download. Wann der Rest Europas an der Reihe ist, ist noch ungeklärt.

preview: deathtrap

Für Tower Defense-Fans:

preview: deathtrap

„Deathtrap“ erscheint am 22. Oktober über Steam als Early Access-Titel. Man wird sich also sehr bald schon selbst ein Bild davon machen können.

6 screens, „Deathtrap“, via senpaigamer.com.

Wird mit zahlreichen Action-RPG-Elementen angereichert sein. Erscheint nächstes Jahr ebenfalls für die PS4 und XBO.