Archiv für die Kategorie „PC Gamez“


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skyrim: end-lich durchgespielt

„Und wieder ein Wanderer der die Stiefel meines Vaters lecken möchte. Gut gemacht.“ – Nelkir, Sohn des Jarls in Weißlauf

Nach knapp 180 Stunden Spielzeit haben wir kürzlich den monumentalen Rollenspiel-Titel „Skyrim“ („The Elder Scrolls V“) aus dem Hause Bethesda endlich durchgespielt. Der Titel lag fast exakt zwei Jahre in unserem Backlog der PS3 und während dieser Zeit kam der Begriff „On-Off-Beziehung“ unserem ambivalenten Verhältnis zum Game schon sehr nahe.

Ich habe den Hype 2011, als der Titel erschien, nicht mitmachen wollen, zudem hatte ich bislang keinerlei Erfahrungen mit Vorgängern gehabt. Da das Game eine jahrzehntelange Legacy v.a. im PC-Bereich vorweisen konnte, was ich hingegen nicht hatte, war das Spiel damals keine Option – zumal der unmenschliche Umfang von Anfang an klar war, ferner war das Spiel hoffnungslos verbuggt und wurde zu früh veröffentlicht. Manche Bugs wurden auch bis heute, in der finalen Version 1.9.x, nie behoben.

Dass ich es doch noch spielte ist zum einen der legendären Famitsu zu verdanken: hier kam das Game das erste Mal überhaupt als ein im Westen entwickeltes auf den perfekten Score 40 von 40. Zum anderen am Freundes- und Bekanntenkreis: ich bekam es empfohlen und es scheint wohl Spuren hinterlassen zu haben, dort im positiven Sinne. Es interessierte mich irgendwann persönlich wirklich, was das gewesen sein sollte.

Wir haben Screenshots der Statistiken am Ende des Durchlaufs angefertigt. Lasst uns diese nun in diesem Beitrag analysieren und etwas genauer besprechen.

// Allgemeines //

Skyrim PS3 - Allgemeines Tab1

Skyrim PS3 - Allgemeines Tab2

Skyrim PS3 - Allgemeines Tab3

Werwolfopfer: 2
Vampirismusheilungen: 1
Hälse gebissen: 4
Tage als Werwolf: 112
Tage als Vampir: 6
Orte entdeckt: 200
Verliese abgeschlossen: 87
Tage vergangen: 238
Stunden geschlafen: 28
Stunden gewartet: 169
Findlinge gefunden: 8
Gold gefunden: 339.961
Meistes Gold besessen: 101.243
Truhen geplündert: 1.478
Fertigkeiten verbessert: 713
Lehrbücher gelesen: 66
Nahrungsmittel gegessen: 880
Trainingseinheiten: 128
Bücher gelesen: 272
Pferde besessen: 3
Häuser besessen: 3
In Läden investiert: 0
Tauschgeschäfte: 2.481
Überredete Personen: 18
Bestechungen: 19
Einschüchterungen: 16
Krankheiten überstanden: 7

Generell lässt sich sagen, bis auf Gold, alles was hier vierstellig oder darüber ist, war und ist besessenes Gaming – über den Umfang und den Zeitaufwand hier macht man sich als Unbedarfter keine Begriffe.
Die Vampirismusheilung hier war absolut nötig, da ich Morthal und die Heilungs-Quest nie entdeckt hatte; ein Spielstand von fast 100 Stunden stand hier zur Debatte. Wir zockten „Skyrim“ vanilla, also ohne Addons. Wir verloren ohne Heilung Quests und kamen in keine Stadt, kein Dorf mehr rein, da wir nur noch feindselig angegriffen wurden. Das Game war unmöglich und nicht mehr spielbar.
Die Werwolf-Geschichte kommt ja automatisch durch die Gefährten-Quests in Weißlauf. Bis auf negative Kommentare von NPCs blieb das Game aber machbar. Tage waren hier irgendwann egal.
Warten wollten wir nie, aber wir mussten – z.B. wegen Öffnungszeiten von Geschäften. Völlig gaga. Geschlafen hätten wir auch nie, aber wir wollten wissen, was hier passiert, wenn man verheiratet ist (kein Scherz, ihr solltet wirklich heiraten. Es bringt neben Gold und Mahlzeiten auch einen NPC, der euch dauerhaft begleitet und hilft, manche sterben auch nie). Manchmal passte es auch einfach in den Flow des Spiels.
200 Orte entdeckt zu haben ist nicht normal, darauf waren wir am Ende ein bisschen stolz. Auch auf die Gesamtmenge des gefundenen Goldes. Sowie auf die entdeckten Fertigkeiten.

// Quest //

Skyrim PS3 - Quest Tab

Quests abgeschlossen: 118
Sonstige Ziele abgeschlossen: 269
Hauptquests abgeschlossen: 18
Nebenquests abgeschlossen: 25
Gefährten-Quests abgeschlossen: 6
Akademie-von-Winterfeste-Quests abgeschlossen: 10
Diebesgilden-Quests abgeschlossen: 18
Dunkle-Bruderschaft-Quests abgeschlossen: 27
Bürgerkriegs-Quests abgeschlossen: 1
Daedrische Quests abgeschlossen: 11
Questreihen abgeschlossen: 5

„Skyrim“ ist ein Open-World-Game par excellence und lässt einen was den Abschluss der Missionen betrifft völlige Freiheit. Zudem ist über den gesamten Spielverlauf nie so wirklich klar, was eine Haupt- und Nebenquest ist.
Questreihen außerhalb der Haupt- und Nebenquests sind in jeder großen Stadt zu finden und wirken irgendwie generisch: klar, die Story unterscheidet sich etwas und die Charaktere bringen auch unterschiedliche Eigenschaften, sowie Dialoge mit. Doch am Ende war es irgendwie immer das gleiche.
Eine Ausnahme bildeten die daedrischen Quests: sie gehörten IMHO zu den interessantesten. Hier war auch kein Muster erkennbar, wie man sie erreicht. Manchmal waren NPCs dafür zuständig, die man z.B. in Tavernen traf. In anderen Fällen spezielle Gegenstände. Gefunden haben wir lediglich 11 davon.
Auch hier lässt sich erneut festhalten: dreistellige Werte sind besessene Erfolge. „Skyrim“ zeigt sich hier als absolutes Hardcore-Game und ist gnadenlos.

// Kampf //

Skyrim PS3 - Kampf Tab1

Skyrim PS3 - Kampf Tab2

Menschen getötet: 964
Tiere getötet: 421
Kreaturen besiegt: 231
Untote getötet: 616
Daedra getötet: 32
Maschinenkrieger getötet: 94
Favorisierte Waffe: Ebenerzzweihänder des Sammelns
Kritische Treffer: 638
Schleichangriffe: 16
Überraschungsangriffe: 0
Gegner entwaffnet: 0
Prügeleien gewonnen: 9
Kaninchen geschlachtet: 1

Mein primäres Ziel war das Spiel durchzuzocken. Mir war dabei egal, was oder wen man töten muss und wie viele, um dieses Ziel zu erreichen.
Generell kann man auch hier wieder festhalten, dreistellige Werte sind Hardcore-Game-Material.
Je seltener ein Wert hier, umso seltener waren die Gegner auch über die viel zu große Welt verteilt.
Favorisierte Waffen hier waren zu 90% selbsterstellte. Die gefundenen seltenen Waffen waren zwar ganz geil was deren Eigenschaften betraf, hatten aber meist zu wenig Durchschlag.
Über eine einzelne Statistik hier habe ich mich nicht gekümmert, es kam wie es kam.

// Magie //

Skyrim PS3 - Magie Tab

Zauber gelerrnt: 45
Favorisierter Zauber: Heilung
Favorisierte Magieschule: Wiederherstellung
Drachenseelen gesammelt: 23
Worte der Macht gelernt: 36
Worte der Macht freigeschaltet: 20
Gelernte Schreie: 18
Schreie freigeschaltet: 8
Gemeisterte Schreie: 5
Schreie benutzt: 154
Favorisierter Schrei: Unerbittliche Macht

„Skyrim“ lässt SpielerInnen die komplette Freiheit über die Entwicklung des eigenen Charakters. Da ich die Spielweise eines Kriegers favorisiert hatte, mag dieser Tab etwas unterentwickelt erscheinen. Dennoch hat es mir zum Durchspielen ebenso gereicht, wie am Ende Erzmagier der Akademie zu werden.
Bei den Favoriten erkennbar ist: ich war viel zu häufig vom Tode bedroht, auch waren Tränke und Speisen zu oft Mangelware. Gezockt wurde durchgängig auf dem Schwierigkeitsgrad „Adept“, einer mittelschweren Einstellung.
Auch hier wieder: ein dreistelliger Wert ist ein Indikator für Manie. Hier zum Glück nur einmal der Fall.
Gekümmert hat mich dieser Tab während des Spielens wenig, ergo gibt es zu den Werten oder Angaben wenig mehr zu sagen.

// Herstellen //

Skyrim PS3 - Herstellen Tab1

Skyrim PS3 - Herstellen Tab2

Seelensteine verwendet: 117
Seelen gefangen: 254
Magische Objekte hergestellt: 39
Waffen verbessert: 1
Waffen hergestellt: 2
Rüstung verbessert: 5
Rüstung hergestellt: 3
Tränke gebraut: 546
Tränke benutzt: 987
Gifte gemischt: 99
Gifte benutzt: 10
Zutaten gesammelt: 883
Zutaten gegessen: 93
Nirnwurzen gefunden: 62
Flügel gerupft: 50

Unserer Meinung nach eine der wichtigsten Statistiken des Spiels. Es lohnt immer im Fertigkeitenbaum Skills zu leveln, die sich auf Waffen und Rüstungen beziehen, besonders wenn man als Krieger spielt. Doch selbst als Magier kann es von Vorteil sein, schwere Rüstungen tragen zu können.
Ohne Seelensteine keine Nutzung magischer Waffen!
Dreistellige Werte sind ein Indikator für zu exzessives Gaming. Sie sind zum Durchspielen hier nicht nötig, was man vorher jedoch nicht genau weiß, v.a. wenn man die Rollenspiel-Reihe nicht kennt.
Das letzte Drittel der Parameter hier hängt von der eigenen Spielweise ab und sind die am wenigsten relevanten dieses Tabs.

// Verbrechen //

Skyrim PS3 - Verbrechen Tab1

Skyrim PS3 - Verbrechen Tab2

Kopfgeld in Weißlauf: 5
Gesamtes Kopfgeld: 23.727
Größtes Kopfgeld: 2.579
Schlösser geknackt: 231
Taschen ausgeraubt: 59
Taschendiebstähle: 2.871
Gefängnisaufenthalte: 3
Tage im Gefängnis: 14
Strafen bezahlt: 13.005
Gefängnisausbrüche: 0
Diebstähle: 3.430
Angriffe: 127
Morde: 33
Pferde gestohlen: 3
Unerlaubtes Eindringen: 46

„Skyrim“ ist ein Spiel, das eigenes Handeln belohnt oder bestraft, als wäre es die Realität. Kopfgelder anzusammeln oder Morden ohne Grund ist nicht sinnvoll, es hat einfach viel zu viele negative Konsequenzen. Gefängnisaufenthalte beeinflussen zudem negativ das Leveln der eigenen Spielfigur.
Alle vierstelligen oder fünfstelligen Werte hier sind für die hohe Spielzeit im Normbereich und nicht weiter bedenklich. Kopfgelder können auch komplett aus Versehen auf einen gesetzt sein.
Alle dreistelligen sind wieder ein Indikator für Hardcore-Gaming. Man muss Gefallen an den krankhaften Vorgängen des Schlossknackens finden, sonst kommt man hier nirgendwo hin.
Wie die Werte hier jeweils verteilt sind hängt schwer vom eigenen Gameplay ab.

zockerseele.com-Fazit:

Zugegeben, „Skyrim“, ein Spiel aus 2011/2012 noch im Jahr 2018-2020 ernsthaft zu zocken mag ein bisschen unfair erscheinen. Dennoch findet man solch eine Gesamtqualität* und den Umfang von westlichen Entwicklerstudios eher selten. Zudem sind wir der Meinung, dass perfekte Scores auch seine Rechtfertigung haben müssen, egal wann man ein Spiel spielt. Das ist hier durchaus gegeben. Dafür spricht auch, dass der Titel für Nintendos „Switch“ erhältlich ist, eine Konsole aus 2017… Und es selbst heute noch für viele aktuelle GIFs und Memes im Internet verwendet wird. Die Zeitlosigkeit des Titels ist ein unbezahlbarer Faktor.
Auch die Grafik weiß heute noch zu überzeugen – besonders das Wetter (Polarlichter! Zwei Monde!) und die Tag-und-Nacht-Wechsel werden für immer in positiver Erinnerung bleiben, das ist teilweise schon Fotorealismus. Außer den groben Texturen und der vielen Wiederholungen der Untergründe ist uns nichts Negatives in Erinnerung geblieben. Die Animationen der Charaktere und Tiere sucht seinesgleichen, selbst heute noch.
Das Selbe gilt für die KI, v.a. der NPCs der Welt.
Der Soundtrack ist überragend, er tröstet über jegliche Unzulänglichkeiten des Titels hinweg, immer und überall. Das gilt sogar für die komplett deutschsprachige Synchronisation. Negativ anzumerken wären die Wiederholungen der NPCs hier, das nervte irgendwann. Zudem die Nutzung von selben Stimmen für komplett unterschiedliche Charaktere…

…wo wir bereits beim ersten negativen Aspekt wären – dem Überumfang des Spiels. Die Welt ist zu groß und die Charaktere zu zahlreich, hier blieb eine Mehrfachnutzung von Stimmen und Dialogen einfach unausweichlich.
Ein positiver Aspekt und gleichzeitig ein Riesenproblem ist die fast perfekte Immersion, also das Gefühl, wirklich Teil der Spielwelt zu sein – das Game saugt einen regelrecht ein und verleitet zum Komagaming (binge gaming). Es gab sehr viele Spielphasen, wo ich gemerkt habe, das Game ist zum Hauptteil des Tages geworden. Einzelne Sessions dauerten manchmal fünf Stunden oder sogar mehr. „Skyrim“ ist somit ein perfektes Beispiel des Realitätsersatzes; ein bedenklicher Gaming-Trend, der aber Jahre vor Veröffentlichung des Games bereits Einzug hielt. Eine VR-Version des Spiels zu veröffentlichen lag da sehr nahe – man braucht ja gar nicht mehr viel dazudichten. Doch daran wagen werde ich mich nicht, mir war das am Ende zu heftig.
Es gibt auch eigentlich überhaupt kein wirkliches Spielende: einen Abspann gibt es nicht. Bei den Quests in den Städten der unterschiedlichen Gilden gibt es Questreihen, die unendlich sind und nie aufhören. Wenn man das nicht weiß und im Internet darüber nicht recherchiert, ist das ein bottomless pit, eine Falle, in die man als Spieler nicht tappen sollte. Unausweichlich bleibt sie hier dennoch.
Für Fantasy-Lore-Games westlicher Prägung ist auch die Ernsthaftigkeit und die Brutalität der Erzählung nichts Ungewöhnliches. „Skyrim“ setzt aber auch hier leider negativ Messlatten. Einzig zwischen den Zeilen der vielen Dialoge erkennt man manchmal eine gewisse Ironie und ein bisschen Witz. Insgesamt aber ist das alles zu steif, zu brutal, zu gnadenlos. Warum es in unseren Breitengraden ab 16 Jahren erhältlich sein soll, erschließt sich mir nicht. Ich konnte am Ende nicht mehr zählen, wie viele Menschen, Vampire, Oger und Tiere ich brutal abgeschlachtet habe, oft dann mit Finishing Move am Ende in Zeitlupe. Und dann noch die vielen Plünderungen der Leichen inklusive Ausziehen bis auf deren Unterwäsche im direkten Anschluss. Ich habe es nicht ganz verstanden. MADE IN USA halt.
Weiter oben haben ich die *Gesamtqualität des Spiels erwähnt. Die ist insgesamt mit der Version 1.9.x positiv zu bewerten, doch auch heute noch hat das Game zahlreiche Bugs. So hatte ich bei meinem Durchlauf Komplett-Freezes des Games, wenn ich mit dem Pferd durch die massive Spielwelt geritten bin. Oder bei den vielen Wechseln innerhalb von Dungeons. Hier half nur ein Zurücksetzen der Konsole – mir ist kein Game bekannt, wo ich das zu PS3-Zeiten machen musste. Auch verliert man stundenlangen Spielfortschritt. Am Ende muss ich zwischen 10 und 20 Spielstunden auf diese Weise verloren haben. Temporär verschwinden Charaktere auch einfach in der Spielwelt. Oder mein Charakter konnte sich nicht entschließen, ob er auf dem Pferd sich sitzend oder stehend fortbewegen will. Oder die Kamera merkte sich nicht, wo sie war, nachdem man auf die Karte geschaut hatte. Überhaupt keinerlei Minikarte war ein Nogo, was ich oft verflucht habe. Oder, oder, oder…
Man mag auch die massive Spielzeit als negativen Faktor anbringen: ich bin der Meinung, kein einzelnes Videogame sollte fast 200 Stunden dauern müssen. Und ich habe mich wahrlich nicht langsam durch die vielen Hundert an Missionen bewegt. Im Internet gibt es auch viele Posts, die anbringen, die Spielwelt sei einfach zu groß. Und das Game treibe einen permanent an den Rand des Burnouts. Tatsächlich hatte auch ich das Gefühl, sich hier durchzuschlagen bedeutet eigentlich mehr Arbeit als Gaming. Wenn ich zurückdenke an 2011, das war vor neun Jahren, bin ich froh heute mehr zu arbeiten und Geld verdienen zu können als damals und weniger zu zocken. Es muss noch viele weitere Games geben, die ähnlich designt sind. Am Ende hatte ich zwar nicht das Gefühl, die Zeit hier sei komplett verschwendet – doch viele Missionen sind einfach immer das Gleiche, viel zu repetitiv und auch überhaupt zu lange; es ergab einfach keinen Sinn immer noch eine Mission und dann eine weitere und dann noch eine draufzusetzen. Es wirkte künstlich in Längen gezogen. Und das permanent.

Alles in allem bin ich bedient mit „The Elder Scrolls“: es erfüllt mich mit Gamer-Stolz, dass ich es gepackt habe am Ende. Doch ich werde keinen weiteren Teil mehr zocken. Die Langsamkeit hier drin mag Teil der uralten Reihe selbst sein, ist aber absolut nicht mein Ding und auch nicht mehr zeitgemäß. „Skyrim“ war für mich ein Spiel der 80er des vorherigen Jahrhunderts mit zeitgemäßer 3D-Grafik und bombastischem Soundtrack. Alles viel zu stressig. Und viel zu ernst. Das Leben ist hart genug und viel zu stressig, ein Äquivalent in Videogame-Form brauche ich persönlich hier nicht.
Eine explizite Empfehlung gibt es von uns für Menschen, die bisher keinerlei Videospiel-Erfahrung haben und einen Einstieg wünschen. Gründe hierfür sind das Genre selbst, weil der Hersteller Bethesda sowohl die Open-World, als auch das Fantasy-Genre (westlicher Prägung) im Rollenspiel-Stil hier fertig definiert hat. Um die Kultur, Geschichte und Mentalität des Westens zu verstehen, braucht man eigentlich nicht mehr als „Skyrim“. Ferner sind 200 Spielstunden für heute 11€, wenn man das Game gebraucht kauft, auch absolut unschlagbar für Einsteiger. Über Wiederholungen werden die sich während des Spielens allerdings genauso beschweren wie über lästige Fehler.

„Früher war ich auch ein Abenteurer. Aber dann habe ich einen Pfeil ins Knie bekommen.“ Dauerbrenner aller Wachen in Himmelsrand

retro: blade runner aus 1997 heute zocken

=== Prolog ===

Wie jedes Jahr im Sommer zur Urlaubszeit widmete ich mich auch dieses Jahr wieder dem Retro-Gaming.

Ein Titel, der es mir hier in meiner Jugend besonders angetan hat war Blade Runner aus dem Jahr 1997 vom legendären Entwickler Westwood Studios (u.a. „Command & Conquer“).

Blade Runner (1997): Animoid Allee

Zu der Zeit gab es noch keinerlei PlayStation in meinem Leben, Point’n’Click-Adventure war uns allerdings spätestens seit „Monkey Island“ ein feiner Begriff und avancierte zu einem unserer Lieblings-Genres auf dem PC.

Also die VM aufgemacht und ab dafür!

Denkste.

Das Fenster in 800x600px war viel zu klein zum Zocken. Also auf einen alten Laptop gegangen und das Spiel auf einem alten, Offline-XP nativ gezockt.

=== Galerie ===

Im Zuge der Session ist folgende Screenshot-Galerie entstanden:

Detective Ray McCoy im legendären Taffy Lewis am Vidphone

Detective Ray McCoy im legendären Taffy Lewis am Vidphone

Das LPD-Police-Department

Das LPD-Police-Department

McCoy zu Besuch bei Dr. Tyrell

McCoy zu Besuch bei Dr. Tyrell

McCoy vernimmt Waffenhändler Izo in der Animoid-Allee

McCoy vernimmt Waffenhändler Izo in der Animoid-Allee

Meine Ergebnisse vom Schießstand. Nach über 20 Jahren Abstinenz...

Meine Ergebnisse vom Schießstand. Nach über 20 Jahren Abstinenz…

McCoy am (funktionierenden!) Schießstand

McCoy am (funktionierenden!) Schießstand

McCoy am (funktionierenden!) Schießstand

McCoy am (funktionierenden!) Schießstand

Animoid-Allee

Animoid-Allee

McCoy chillt auf seinem Balkon

McCoy chillt auf seinem Balkon

McCoy chillt auf seinem Balkon

McCoy chillt auf seinem Balkon

McCoy befragt einen Verdächtigten mit Hilfe des Voight-Kampff-Tests

McCoy befragt einen Verdächtigten mit Hilfe des Voight-Kampff-Tests

Die Originaldateien sind sehr groß. Außerdem sind diese mit einer Smartphone-Kamera vom Laptop abgefilmt und qualitativ wahrscheinlich ein bisschen zu dunkel. Trotzdem ein schönes Wiedersehen mit diesem alten Klassiker!

=== Installation ===

Wer keinen Wert auf einen funktionalen Schießstand legt, der kann das Spiel auf alten Windows-Kisten problems von den Original-CDs installieren. Das hat ferner den Vorteil, dass man dadurch die bestmögliche Grafikleistung aus dem Spiel herausholt.

Für Hardcore-Zocker, die das voll-funktionale Erlebnis suchen eines 1997 für Intel-Prozessoren optimierten PC-Adventures in der Gegenwart zu zocken, wird die Installation ein wenig mühselig, aber machbar. Es gibt zwei Wege zu diesem Ziel.

1. Weg: Es gibt einen speziellen Installer für Windows 7, Windows 8.1 und Windows 10, mit welchem man eine gepatchte Installation statt der hauseigenen durchführt: https://replaying.de/files/blade-runner-patch-windows-vista-7-8-x64/. Nach erfolgreicher Installation ersetzt man die HDFRAMES.DAT im Installationsverzeichnis mit dieser hier. Diese Datei liefert fehlende Frames und Sequenzen der Akte 2 bis 4. Der Installer hat außerdem den Vorteil, dass er den CPU-Patch genauso mitliefert wie dessen angepasste Konfigurations-Datei, damit der Schießstand funktioniert. Danach steht einem „Blade Runner“-PC-Erlebnis in der Moderne nichts mehr im Weg, freudiges Ermitteln wünscht zockerseele.com!

2. Weg: Wenn ihr Hacker seid so wie ich und ab XP aufgehört habt Windows zu benutzen, werdet ihr feststellen, dass der obige Installer für eure Kiste nicht funktioniert. Macht aber nichts, dann suchen wir die Dateien im Internet selbst zusammen und installieren das Ding!
Vorbereitungen:
1. Installiert das Spiel einfach wie üblich über die 4 Original-CD-ROMs komplett auf eurem XP-PC
2. Besorgt euch dann die obige HD-FRAMES.DAT und ersetzt die Datei im Installationsverzeichnis
3. Besorgt euch den CPU-Patch: http://bitpatch.com/ddwrapper.html. Die ddraw.dll und aqrit.cfg von dort legt ihr ins Installationsverzeichnis. Der Patch ist noch nicht konfiguriert, dazu öffnet ihr die aqrit.cfg, löscht den Inhalt und kopiert folgende Konfiguration da rein:

;;; www.bitpatch.com ;;;

RealDDrawPath = AUTO
BltMirror = 2
BltNoTearing = 1
ColorFix = 1
DisableHighDpiScaling = 1
FakeVsync = 1
ForceDirectDrawEmulation = 1
SingleProcAffinity = 1
ForceBltNoTearing = 1
NoVideoMemory = 1

4. Für das Spiel selbst wurde über die gesamte Zeit ein einziges offizielles Update veröffentlicht. Es handelt sich hierbei um eine gepatchte BLADE.EXE des Herstellers Westwood Studios. Diese Datei bekommt ihr hier: offizieller Patch für die CD-ROM-Version oder offizieller Patch für die DVD-Version. Diese EXE einfach auch wieder ins Installationsverzeichnis kopieren.

Egal für welchen Weg ihr euch entscheidet, am Ende steht ein 100%ig funktionales Retro-PC-Adventure-Erlebnis der Extraklasse mit funktionierendem(!) Schießstand:

Blade Runner (1997): Schiessstandergebnisse (2018)

Das waren meine Ergebnisse nach einem Durchgang nach 21(!) Jahren. 😀 Crystal schlägt halt auch niemand…

=== Epilog ===

Im Jahr 2018 ist von Westwood Studios schon lange nichts mehr übrig, wurden diese 1998 von EA übernommen und 2003 komplett geschlossen. Bei der Schließung ging leider 1 Terabyte Daten des Spiels „verloren“, ein HD-Remake etwa für Steam ist dadurch komplett ausgeschlossen. Die hier beschriebene Möglichkeit der Installation ist also wohl auf ewige Zeit die einzige heute und zukünftig auf das revolutionäre und atmosphärisch dichte PC-Adventure zurückgreifen zu können.

Belohnt wird man am Ende nicht nur mit erstaunlich detaillierten und animierten 140 eigens erstellten Locations, sondern auch mit zu der Zeit unmöglichen 20.000 Motion-Capture-Sequenzen (State-of-the-Art waren 1.000 zu der Zeit). Letztere wurden auch durch Original-Darsteller ermöglicht, standen doch Sean Young (Rachael), Brion James (Leon), James Hong (Hannibal Chew), Joe Turkel (Dr. Eldon Tyrell), und William Sanderson (J.F. Sebastian) direkt zur Verfügung. Harrison Ford konnte man für die Entwicklung des Spiels genauso wenig gewinnen wie den Regisseur des Originalfilms Ridley Scott; beide waren jahrzehntelang auf die schwierige und an den Kinokassen floppende Produktion nicht gut zu sprechen. Was die Entwickler jedoch dank der Kollaboration mit dem „The Blade Runner Partnership“ nicht daran hinderte hier und da Referenzen auf Deckard ins Spiel mit einzubauen. Auch der Soundtrack ist wie im Film von Vangelis.

Für Zockerseelen heute noch interessant sein dürfte die Tatsache mit den 13 unterschiedlichen Endings. Das über 500 Seiten umfassende Skript zum Spiel wurde nämlich so konzipiert, dass die KI darin komplett ihre eigenen Wege geht und zusätzlich nach jedem Durchspielen der Zufall die Charakter-Zustände neu mischt. So sind während des gesamten Spiels nur zwei Charaktere in jedem Durchgang Replikanten: der Koch Zuben und der Antagonist Clovis. Was im Laufe eines neuen Durchgangs geschieht und auf welches Ending ihr Zugriff haben werdet, hängt also vom Zufall und euren gefällten Entscheidungen ab.

Für mich war es ein schönes Wiedersehen mit einem alten, ziemlich perfekten PC-Adventure-Klassiker. Da ich endlich mal die Zeit fand die Installation richtig zu konfigurieren funktionierte nun auch der Schießstand; das ist für Perfektionisten genauso ein Muss wie für Fans der ersten Stunde. Dadurch konnte mich der Titel auch heute noch 1 Woche täglich an den PC fesseln. Alles in allem kam bei meinen drei Endings allerdings immer heraus, dass ich Replikanten-Sympathisant bin. Zufall!?

preview: va-11 hall-a

preview: va-11 hall-a

Für alte Cyberpunk-Hasen: „VA-11 HALL-A“ ist ein dystopisches Barmann(!)-Action-Spiel. Mega-Unternehmen regieren die Welt, die Menschen sind vollgepumpt mit Nanomaschinen und damit ist die Umwelt bereits erzählt.

Ihr seid hier als Barmann angestellt, Spitzname VALHALLA. Ihr habt sehr viel mit den Menschen zu tun, hört ihre Geschichten und müsst dafür sorgen, dass die immer gut mit Alkohol versorgt sind.

Surft mal vorbei:

http://waifubartending.com/. [via]

Das Spiel kostet 4,99$, der Soundtrack 7,99$. Ihr könnt direkt dort bestellen und zwar für alle drei PC-Plattformen. iOS ist ebenso geplant wie Steam.

We ♥ it!

trailer: la-mulana ex

Vor Ewigkeiten, ganzen 7,5 Jahren, um genau zu sein, hatten wir mal einen Beitrag zu „La-Mulana“ gemacht. Das war bisher der einzige, es wurde wohl auch nie bei uns veröffentlicht und nur für den PC zu haben.

So richtig durchstarten in westlichen Regionen konnte der 2D-Sidescroller bis heute nicht. Doch es steht ein Remake ins Haus, mit einem „EX“ am Ende des Titels. Und er kommt immerhin auf NTSC-Maschinen: Im Januar 2015.

Schaut oben im Trailer, ob das was für euch ist. Übrigens sieht es wohl auch so aus, dass es irgendwann mal einen 2. Teil geben soll. Dafür sammelte man in der Vergangenheit bei Kickstarter.

preview: zx spectrum vega

Har:

preview: sinclair spectrum vega

Der originale ZX Spectrum ist im selben Jahr geboren wie ich. Der war immerhin 10 Jahre erhältlich und wir denken, mit 5 Millionen verkauften Einheiten war das ein beachtlicher Fußabdruck.

Der wird jetzt neu aufgelegt. Plug’n’Play, ist aber irgendwo immer noch ein PC, doch da 14.000 Spiele (oder sogar mehr) damals für dieses Gerät erhältlich waren wird man die hier ebenfalls ohne Probleme zocken können.

Ist bisschen verrückt, die Kampagne wurde am 1. Dezember gestartet, 100.000 englische Pfund wollte man (nicht wenig…) und man steht bereits bei 110.000:

https://indiegogo.com/projects/sinclair-zx-spectrum-vega.

Das läuft noch: Volle 58 Tage. o.O

Ein Retro-Schmankerl der Extraklasse. Kudos!

screenshots (II): resident evil revelations 2

screens: resident evil revelations 2

„Resident Evil: Revelations 2“ wird gut, keine Frage. Das zwischen dem fünften und sechsten Hauptteil der Serie angesiedelte Survival-Horror-Adventure beglückt uns heute mit brandneuen Grafiken:

9 screens, „Resident Evil: Revelations 2“, via allgamesbeta.com.

Es gibt nur ein riesiges Problem: Capcom wird das alles in Episodenform veröffentlichen. Insgesamt vier einzelne Teile.

Diese Entwicklung finden wir besorgniserregend und ist auch nicht wirklich unterstützenswert. Es gibt kein Argument, dass bei einem Videospiel hierfür sprechen würde. Der Witz bei einem Game ist doch, auf altbackene Fernsehgewohnheiten zu verzichten und nicht diese zu adaptieren. Das war vor 10, 20 Jahren nie der Fall. Zu allem Überfluss wird man das Komplettpaket erst kaufen können, wenn alle Teile bereits erschienen sind. Völlig. Sinnlos.

Was soll’s ist RE, eine Ca$hkuh von Capcom. Wieso sollte ihr ein anderes Schicksal beschieden sein?

Los geht’s am 18. Februar in der EU.

trailer: owlboy

Gargoyles trifft Super Mario:

Einen Eulenjungen gab es echt noch nie, hier der Trailer zu dem sehr sympathischen „Owlboy“ für Wii U!

Stammt von D-Pad Studio und das sind Norweger. War übrigens rein für den PC gedacht, aber wir müssen zustimmen, dass die ganze Präsentation wie damals auf dem NES bzw. SNES wirkt. War ein logischer Schritt, gefällt.

Wird schon seit 2008 entwickelt, so lange wie das eben bei Indie-Games dauern kann. Ein definitives Datum fehlt uns bislang.

trailer (II): project hon

Massiv:

Wir hatten ja bereits über „Project HON“ berichtet und wie pornös wir das Mecha-Spektakel von NCSoft bereits jetzt schon finden.

Aber was hier abgeht: Das wird uns tatsächlich als Trailer verkauft, in Wahrheit sind das 25 Minuten totales Video-Spektakel!

Verdammt, da haben sich die Südkoreaner nicht lumpen lassen.

Gebießt es! Ist nämlich alles andere als sicher, dass wir Westler das kriegen. -.-

screenshots: tales of borderlands: zer0 sum

screens: borderlands zer0 sum

Die Ver-rückten von Destructoid haben 100 Screenshots aus „Tales of Borderlands: Zer0 Sum“ für uns:

100+ screens, „Borderlands: Zer0 Sum“, via destructoid.com.

Es ist das erste der Serie, die „The Walking Dead“ und „The Wolf Among Us“ Konkurrenz machen soll. Es erscheint für sehr viele Plattformen ab diesen Monat und wird insgesamt 5 Folgen umfassen.

Ob das was für euch ist? Nicht vergessen: Es handelt sich hier um keinen Shooter, sondern um ein astreines Grafik-Adventure…

trailer: project hon

Könnte was werden: Mechas sind der letzte Schrei. Und MMORPGs werden heftigst gezockt, zeitweise bis zum Exitus. Beides kombiniert „Project HON“ von NCSoft. Und hier sehen wir den ersten Trailer mit aktuellem Gameplay dazu.

Für das hier steht HON: „Humanoid robot On Neuro-control“.

Nutzt die Unreal 4-Engine und wird nächstes Jahr für PCs herauskommen. Konsolen schließt man nicht aus, sind aber bisher unbestätigt.

screenshots (II): resident evil remaster

screens: resident evil remaster

Auf Konsole gibt es Spiele, die trotz beschissener Grafik damals heute Kultstatus haben. „Metal Gear Solid“ gehört dazu. Die ersten Ausgaben von „Gran Turismo“. „Halo“. Und eben auch: „Resident Evil“ (バイオハザード).

Dem Spielspaß hier war von Anfang an dienlich an niedere Instinkte des Menschen zu appellieren: Einfach zu morden, wie man will. Und das fällt natürlich umso leichter, je mehr Zombies ohne Gehirn dafür zur Verfügung stehen.

Und ebenfalls sind noch Namen wie Chris Redfield und Jill Valentine übrig, die jedem Gamer heute leicht über die Lippen gehen und aus dem Zocker-Olymp nicht mehr wegzudenken sind.

Wir machen gerne eine Ausnahme:

18 screens, „Resident Evil HD“, via allgamesbeta.com.

Denn normalerweise halten wir nichts von „Remaster“: Entweder ihr kennt das Game, oder eben nicht. Früher hieß es einfach Pech, heute wird gerne zusätzliches Geld mit alten Geschichten gescheffelt. Just sayin‘, nehme es bitte niemand persönlich.

Der Release findet hier irgendwann 2015 statt. Und erscheint sowohl für die Systeme der Generation 7, als auch der seit einem Jahr bestehenden Generation 8. Und den PC.

preview: goat simulator: mmo-erweiterung

preview: goat simulator mmo

Für den „Goat Simulator“ wird es eine Erweiterung geben, die aus dem Spiel eine MMO-Version machen soll. Die Funktion dürfte wieder für einige Lacher sorgen, sieht so aus:

7 screens, die MMO-Erweiterung für den Ziegensimulator, via allgamesbeta.com.

Es mag einige Bugs haben und eventuell auch Schwächen, doch für 2014 gehört das alles wohl zu den Muss-man-gezockt-haben-Games. Die Idee ist ja schon eine Ehrung wert, eigentlich. Niemand hätte sich vorgestellt das tatsächlich zu einem Spiel zu optimieren. ^^

Und das Beste: Diese Erweiterung soll kostenlos sein!

artwork: overwatch

artwork: overwatch

Wenn es eines gibt, woran es bei einem Blizzard-Game nie mangelt, dann ist das erstklassiges Artwork. Das ist bei „Overwatch“ nicht anders, dem Mehrspieler-FPS, das am 7. November angekündigt wurde.

In dem Spiel müssen diverse Helden zusammenarbeiten, mit unterschiedlichen Rollen und Fähigkeiten versteht sich, und als Team aus 6 Mann/Frau ähnlich wie in einer Art MMO-Arena die anderen 6 plattmachen.

Wie diese Figuren aussehen können wir hier schon mal gut sehen:

12 mal Charakter-Artwork, „Overwatch“, via allgamesbeta.com.

Hinzu kommen Karten, die durch echte Orte inspiriert wurden: Etwa dem Anubistempel aus Ägypten oder Hanamura aus Japan.

Ein Datum für den Release existiert noch nicht. Wir hätten nur einen Wunsch: Bitte bitte Blizzard, sorgt für ausreichend Serverkapazitäten! Das ist nämlich schon seit Jahren nicht der Fall und das muss dringend geändert werden, will man die alten Säcke wie uns weiterhin in der Fanbase halten.

trailer: dragon

Wer wollte nicht selbst schon mal ein Drache sein:

„Dragon“ stammt von Red Level Games. Und im Kern ist es einfach ein Action-Adventure, in dem man einen Drachen auflevelt. Und eben Drachen-Dinge macht. Also fliegen und Feuer speien und havoc wreaken. Sieht nach einer Menge Spaß aus, wenn ihr uns fragt.

Natürlich müsst ihr diesen auch füttern. Und davor sorgen, dass er ab und an ein Menschlein abbekommt. Und ihr könnt so ziemlich alles von diesem ändern, von der Gestalt bis zu seinem feurigen Atem. Nett!

Ist bei Steam Early Access bereits zu haben.

trailer: majestic nights

Cyberpunk. 80er. Majestic as fuck:

„Majestic Nights“ ist erneut ein Spiel, das zuerst über Steam erhältlich sein wird. Ein Action-Adventure von Epiphany Games, mit Smartphone-Versionen für Android und iOS in der Pipeline.

Das Geile hier: ALLE Verschwörungstherorien der Vergangenheit und Gegenwart sind hier drin einfach wahr geworden. Das wird massiv schwer, doch bei dem Plot wird man diverse Parallelen zur Jetztzeit erkennen können; was natürlich zum einen gewollt und zum anderen vorbildlich ist, da man das mit einem 80er-Setting nicht soo einfach erzählen kann.

Wird jedoch wieder mal in Episoden erzählt, pro Episode kostet das Abenteuer paar Euro. Wer das komplette Paket möchte, das ist hier glücklicherweise möglich, wird wohl 20€ auf die virtuelle Theke legen müssen.