Archiv für Oktober 2020


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musikvideo: go go mario!!

Wir schreiben das Jahr 1986. Ich bin 4 Jahre jung. Das NES ist gerade heißester Scheiß in westlichen Wohnzimmern. Und zeitgleich sendet der japanische Äther die Hitsingle(!) „Go Go Mario!!“ mit offizieller(!) Nintendo-Lizenz:

Wir mussten das weiterreichen. Wir mussten einfach. Hil-ar-ious! xD

ps5: teardown. offiziell.

Cleverer japanischer Schachzug:

Sony hat in einem hauseigenen Video die noch gar nicht erhältliche PS5 von einem internen Ingenieur auseinandernehmen lassen. Und damit Amateur-YouTube-Möchtegern-Mechanikern und kommerziellen Webseiten wie z.B. ifixit.com bereits einen Monat vor Veröffentlichung den kompletten Wind aus den Segeln genommen.

Die Entscheidung muss ihnen nicht einfach gefallen sein. Doch unserer Meinung nach genau richtig.

Was zum Vorschein kam überrascht eigentlich nur in der Größe: die Konsole ist in den Ausmaßen so groß wie ein halber erwachsener Japaner!11 Und damit wird es schwer in vielen Wohn- und Kinderzimmern einen adäquaten Platz für den Platzfresser finden zu können.

Der Rest ist hauptsächlich Plastik wie bei der PS4 und auch das Mainboard sieht dem des Vorgängers sehr, sehr ähnlich. Wie die Kompatibilität zu den alten Konsolen, so verwundert das nicht, ist aber eben auch der Weg, der ab der PS4 eingeschlagen wurde und wo Sony wohl nicht mehr zurück will. Wir erinnern uns: die PS3 war im Design und der Hardware einmalig und kostete Sony 1000$, während man sie versuchte 2007 unter Wert für nur 599$/599€ an die Konsumenten zu bringen…

Durch den Teardown wird auch sichtbar, warum sie so gigantisch anmutet: es liegt an der Kühlung. Zwar ist uns nicht ganz klar, was mit hier mit „Leistung wie in einer Dampfkammer“ gemeint ist, vielleicht ist es auch nur schlecht übersetzt. Doch alleine der Kühlkörper aus Aluminium(?) dürfte für 15-20% des inneren Platzverbrauchs verantwortlich sein.

Und: die Forschung für das japanische Konsolenflagschiff lag diesmal nicht auf der CPU oder der GPU, sondern wie man die Leistung durch diese Kühlung eigentlich sicherstellen soll. Und das ist kompliziert gelöst hier und auch nicht ganz ungefährlich: sie erfolgt durch Flüssigmetall! Das ist schon extrem abgefahren. Terminator T-1000 stuff in action right here! Für die Forschung hat der Konzern Sony zwei Jahre investiert. Das wird sogar im Video erwähnt, die Patente dazu findet man hier.

Wir hoffen ihr habt Spaß mit dem Video und don’t try this at home! Wenn ihr überhaupt eine abbekommt, den Vorverkauf haben die Japaner nämlich leider versemmelt.