Archiv für Mai 2012

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screenshots: malicious rebirth

screens: malicious rebirth

Das Action-Game „Malicious“ war uns bisher unbekannt, doch seit Anfang Februar ist das Spiel bei uns in PAL-Gefilden als Download für die PS3 zu haben. Entwickler Alvion will das Projekt nun für die PSVita portieren und dafür bekam der Titel noch den Zusatz „Rebirth“.

Das Spielerlebnis ist bewusst einfach gehalten: Ihr bekämpft permanent eine gefährliche Gruppe Kreaturen mit dem Namen Malicious. Level soll es direkt nicht geben, vielmehr kämpft man immer weiter gegen einen Boss und dessen Gefolge.

Als Waffe dient euch ein magischer Mantel, der sich in viele Formen verwandeln kann: Faust, Dolch, Knarre, usw. Zudem kann er als Schutz eingesetzt werden, dann werdet ihr in dem Mantel eingehüllt.

Die Famitsu hat nun brandneue Grafiken der PSVita-Version für uns:

16 screens, „Malicious Rebirth“, via andriasang.com.

Insgesamt wird es sieben Kapitel geben, eines mehr als die PS3-Ausgabe.

Wann „Malicious Rebirth“ erscheint ist noch unklar.

preview: dead space 3

preview: dead space 3

Im September 2011 wurde ein Video geleakt, in israelischer Sprache, das Konzeptkunst zu einem potenziellen „Dead Space 3“ gezeigt hat. Die Gerüchte haben sich nun erhärtet und es sind die ersten Grafiken aufgetaucht, die wir natürlich niemandem vorenthalten wollen:

7 screens, „Dead Space 3“, via allgamesbeta.com.

Zu sehen ist Isaac Clarke mit EarthGov-Unteroffizier John Carver auf dem Eisplaneten Uxor. Es wird auch einen Koop-Modus geben.

Mehr Informationen sind nicht bekannt. Es wird allerdings auf der E3 präsentiert werden, die Anfang Juni in Los Angeles stattfindet, da dürfte also bald noch mehr dazu kommen.

trailer: red vs. blue: staffel 10

Wer hätte vor wenigen Jahren gedacht, dass es mal eine zehnte Staffel von „Red vs. Blue“ geben würde? Die Machinima-Parodie zum Halo-Universum ist seit dem 28. Mai zurück und das größer denn je. Hier seht ihr den Trailer zur aktuellen Staffel.

Auch Hollywood-Star Elijah Wood wird diesmal einen Gastauftritt haben. Ihr könnt die komplette Staffel dort verfolgen: http://rvb.roosterteeth.com/home.php.

Na dann: Auf die nächsten 10!

preview: metro: last light

preview: metro: last light

„Metro: Last Light“ wird viele Themen in sich vereinen: Zum einen ist es ein Action-Spiel in einem postapokalyptischen Setting. Zusätzlich gibt es noch Survival-Horror- und FPS-Elemente. Das Spiel ist ein Nachfolger zu „Metro 2033“, der ursprünglich „Metro 2034“ getauft wurde. Obwohl es auch ein gleichnamiges Buch von Dmitry Glukhovsky gibt und er sogar zeitweise am Entwicklungsprozess beteiligt war, soll das Spiel keine Bezüge zum gedruckten Werk enthalten.

Zugegeben, viel ist es nicht, was wir dazu anbieten können, für eine erste Vorschau aber reicht das:

5 screens, „Metro: Last Light“, via gamekyo.com.

Eigentlich sollte das Game im Sommer 2012 erscheinen, der Release wurde jedoch auf das erste Quartal 2013 nach hinten verschoben. Es erscheint dann für PC, PS3 und 360.

screenshots (III): gungnir

screens: gungnir

In „Gungnir“ steuert man den Abenteurer Julio Ragwell, der, eigentlich direkt der gleichnamigen nordischen Mythologie folgend, in den Besitz einer heiligen Lanze gelangt, die den nordischen Kriegsgott beheimaten soll.

Nach wie vor sind das die bisher veröffentlichten, dürftigen Fakten. Die aktuellen Screens zeigen auch einmal mehr, dass es sich um einen geistigen Verwandten von „Disgaea“ handeln dürfte. Bitte hier entlang:

8 screens, „Gungnir“, via joystiq.com.

Das Spiel erscheint am 12. Juni in den USA. Ob es auch bei uns in Europa erhältlich sein wird ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht sicher.

review: diablo III

:: intro

Nach 12 Jahren Entwicklungszeit hat Blizzard Entertainment am 15. Mai „Diablo III“ veröffentlicht. Ob sich diese lange Wartezeit gelohnt hat und wie sich das Teil spielen lässt lest ihr nun in der offiziellen Review auf zockerseele.com.

:: story

diablo III classes

Die Hauptgeschichte spielt wieder in der dunklen Fantasy-Welt Sanktuario, allerdings 20 Jahre nach den Geschehnissen von „Diablo II“. Zusammen mit seiner adoptierten Nichte Leah studiert der legendäre Weise Deckard Cain in der Kathedrale von Tristram antike Texte über eine dunkle Prophezeiung. Wie aus dem Nichts fällt plötzlich eine Art Stern vom Himmel herab, reißt einen Krater in die Kathedrale und zieht den armen Cain in die Tiefe.

Als einer von fünf spielbaren Charakteren (ihr habt die Wahl als Barbar, Dämonenjäger, Hexendoktor, Mönch oder Zauberer zu spielen, wobei ihr auch das Geschlecht auswählen könnt) erreicht ihr die mittelalterliche Stadt Neu-Tristram und wollt natürlich diesen Fall aufklären. Auf Leahs Geheiß macht ihr euch auf die Suche nach Cain und findet heraus, dass der gefallene Stern eine Person war, um die sich nun die packende Story entwickelt.

Hier soll nicht zuviel verraten werden. Alles in allem ist die Geschichte jedoch überzeugend, passt nahtlos ins „Diablo“-Universum und hält auch ein paar „nette“ Wendungen parat, die euch über die Spielzeit an den Bildschirm fesseln werden. Da in den Vorgängern fast alle Übel bekämpft wurden, bekommt ihr es hier mit den zwei niederen Übeln Belial und Azmodan zu tun.

Neben der Haupt-Story gibt es auch diverse kleine Nebenquests und Mini-Bosse, die besiegt werden müssen, um weiterkommen zu können. Manche dieser Quests sind außerdem zufällig und klassenabhängig, was für Abwechslung sorgt.

Insgesamt jedoch folgt ihr der Geschichte eher linear und müsst euch in vier Kapiteln durch vier Endgegner metzeln, um das Spiel erfolgreich abschließen zu können.

:: gameplay

diablo III skills
(oben: Die Fähigkeiten für die „Action Bar“)

Wie bei „Diablo“ üblich ist das Gameplay ebenso einfach wie legendär: Ihr braucht eigentlich nur die Maus, um Primär- und Sekundär-Angriffe ausführen zu können. Primärangriffe könnt ihr immer ausführen, die hängen von eurer getragenen Waffe ab. Sekundärangriffe verbrauchen Ressourcen; beim Dämonenjäger z.B. Hass und Disziplin, beim Zauberer Arkankraft, usw. Lediglich der Hexendoktor nutzt noch das klassische blaue Mana, wie man es von den Vorgängern kennt.

Die Tasten 1-4 auf der Tastatur sind nun nicht mehr für Tränke vorgesehen: Hier liegen eure Fähigkeiten der neuen „Action Bar“: Das sind zusätzliche Sonderfähigkeiten eurer Klasse, die ebenfalls Ressourcen verbrauchen. Im Laufe des Spiels könnt ihr durch Runen diese Fähigkeiten erweitern, wobei manchmal passieren kann, dass sich die Art der Fähigkeit ändert; bessere Runen bedeuten also nicht automatisch eine bessere Fähigkeit. Ihr müsst selbst herausfinden, was eurer Spielweise besser passt; etwas, was Blizzard eine Menge Kritik eingebracht hat, euch aber am Ende davon abhält, eure Klasse zu „verskillen“.

Außerdem könnt ihr noch aus einer ganzen Armada an passiven Fähigkeiten drei auswählen, die euch permanent im Kampf unterstützen sollen.

Der exzessive Einsatz von Tränken ist nicht mehr vorgesehen: Manatränke gibt es überhaupt nicht mehr, eure Zauberkräfte bauen sich über die Zeit von alleine wieder auf. Auch Heiltränke zu benutzen sollte man sich sparen: Die Gegner werfen Heilkugeln ab, die ihr nur anklicken und aufsammeln braucht, um euch und eure Gruppe zu heilen. Allerdings werdet ihr auf den späteren Schwierigkeitsgraden auf Heiltränke nicht verzichten können.

Anstatt drei gibt es inzwischen vier Schwierigkeitsgrade: Normal, Alptraum, Hölle und Inferno. Bis zum heutigen Tage haben es lediglich 1,9% der Spieler in den Inferno-Modus geschafft. Das ist ein sehr geringer Teil, wenn man bedenkt, dass das Spiel in der ersten Woche bereits 6,3 Millionen Mal verkauft wurde.

Auch das Gold müsst ihr euch nun schwer einteilen: Waffen sind keine 10.000de von Goldstücken mehr wert. Das meiste Gold wird für die Reparatur eurer Ausrüstung draufgehen, überhaupt, wenn ihr über Normal hinausspielt. Zudem gibt es noch den Schmied und den Juwelier, die ihr aufleveln könnt und insbesondere der Schmied will für seine Ausbildung unfassbar viel Gold.

Dann gibt es noch das Auktionshaus: Hier könnt ihr Gegenstände verkaufen oder erstehen, wenn ihr das nötige Gold habt. Ihr werdet beim Zocken jedoch nicht wirklich darauf angewiesen sein, es funktioniert auch nur außerhalb des Spiels.

:: grafik

diablo III wallpaper

Wurde früher auf die Havok-Engine gesetzt, hat man hier eine neue proprietäre Blizzard-Engine im Einsatz. Um möglichst viele PC-Systeme abdecken zu können hat man auf DirectX 10 verzichtet. Das ist aber kein Nachteil: Bisher sah noch kein „Diablo“ dermaßen gut aus. Auch die Kritik von manchen Beta-Spielern, die Welt wäre „zu bunt“ ist völliger Blödsinn: Endlich ist das Spiel mal in der Gegenwart angekommen, es gibt genug düstere Level, besonders im dritten Akt.

Alles in allem wirkt wirklich alles durchgestylt bis zum letzten Pixel. Das macht den Aufenthalt umso angenehmer. Die Umgebungen lassen sich außerdem zerstören oder in die Kämpfe miteinbeziehen. Auch spielen sich viele Szenen außerhalb der Dungeon-Perspektive ab: Mal sieht man eine Stadt mit Menschen in der Ferne oder einfach ein Abgrund, wo Zombies oder ähnliches Gewürm die Wände hochkrabbeln.

Bei der klassischen isometrischen Perspektive ist man hingegen geblieben. Das ist vielleicht das einzige, was ein wenig archaisch wirkt.

Die Zwischensequenzen, auch dafür ist Blizzard legendär, kommen sehr wohldosiert zum Einsatz und sind von überragender Qualität.

:: sound

diablo III soundtrack

Sehr schön für deutsche Zocker: Die perfekte deutsche Synchronisation. Hier hat man keine Kosten und Mühen gescheut sich sehr bekannte und gute Synchronsprecher für die Vertonung der Texte ins Boot zu holen. Das alleine macht schon ein bleibendes Erlebnis aus. Echt vorbildlich.

Russell Brower hat die Musik zum Spiel komponiert, eine Anlehnung an den Wagner-Style der letzten Expansion „Lord of Destruction“.

Viele Themen aus den Vorgängern, wie etwa das zu Tristram, sind in einer neuen Version erhalten geblieben.

Der Soundtrack ist gut, aber nicht zu düster. Zusammen mit der sehr guten Grafik und dem simplen Gameplay hat man alles, aber auch wirklich alles richtig gemacht und der Serie einen hervorragenden Abschluss verpasst.

:: fazit

„Diablo“ ist halt „Diablo“, was will man da machen? Die spezielle Thematik über Himmel und Hölle, die eigens dafür kreiert wurde, das einfache und effektive Spielprinzip, die Musik und die Story mit teilweise schon legendären Charakteren; es ist und bleibt ein Meisterwerk. Gänsehaut garantiert für jeden, der schon einen der Vorgänger gezockt hat und lohnenswertes Neuland für die, die nun zum ersten Mal davon Wind kriegen. Ein Pflichtkauf.

Hinzu kommt ein überarbeitetes Fähigkeiten-System, coole Spielfiguren und eine sehr schöne, zeitgemäße Grafik. Eigentlich alles, aber auch wirklich alles richtig gemacht.

Wäre nicht diese Online-Gängelung: Ihr müsst IMMER online sein, selbst wenn ihr solo auf Monsterjagd geht. Das hat schon am 15. Mai und die Tage darauf für derbe Startschwierigkeiten gesorgt. Blizzard hat da zwar Besserung versprochen, doch bevor ich diesen Text hier geschrieben habe, wollte ich eigentlich zocken und bekam wieder diese Fehler-37-Meldung: „Die Server sind überlastet“. Zwischendurch bekommt man auch diverse andere blöde Fehlermeldungen von Zeit zu Zeit. Das ganze Theater hätte man sich eigentlich sparen können, hätte man den Solo-Modus offline gelassen. Permanent online zu sein macht wenig Sinn.

Auch könnt ihr ein einmal erstandenes Spiel nicht wieder weiterverkaufen: Blizzard verbietet euch das. Hier hat wieder mal DRM gesiegt, das eigentlich längst tot sein sollte und Blizzard hat sich mit dieser Entscheidung wohl keine Freunde gemacht. Insofern sind die katastrophalen Bewertungen vieler Spieler berechtigt.

Sorry, aber auch von mir gibt es hier ganz klar Punktabzug. Ich habe für das Spiel bezahlt, also will ich auch damit spielen können; wann und wo ich will. Das sind keine sonderlich guten Entwicklungen für Gamer.

Grafik: 9 von 10
Sound: 9 von 10
Gameplay: 9 von 10
– 1 Punkt Abzug von der Gesamtwertung: Nervige, unnötige Online-Gängelei

diablo III box art

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screenshots (III): rune factory 4

screens: rune factory 4

Die Dating-Sim-Rollenspiel-Saga „Rune Factory“ geht in die vierte Verlängerung und Neverland hat erneut aktuelle Grafiken für uns, die allerdings etwas klein (400px in der Breite) ausfallen:

18 screens, „Rune Factory 4“, via gamekyo.com.

Nach wie vor gibt es keinerlei weiterführende Informationen zum Spiel. Erscheinen wird das alles am 19. Juli in Japan. Ausgehend von den Vorgängern und deren Releases kann man annehmen, dass dieser Teil bei uns in Europa rund ein halbes Jahr später in den Handel kommen wird.

screenshots: castlevania: lords of shadow: mirror of fate

screens: castlevania: lords of shadow: mirror of fate

„Castlevania: Lords of Shadow“ war ein runderneuertes „Castlevania“ für die beiden großen Next-Gen-Konsolen aus dem Jahr 2010. Nun schaut es danach aus, dass das Game auch für den 3DS portiert wird. Die Grafik sieht bombastisch aus und erinnert an diesen Titel, lediglich einen weiteren Untertitel hat das Spiel verpasst bekommen: „Mirror of Fate“.

Die nun folgenden Grafiken wurden Scans entnommen, entsprechend niedrig ist die Qualität. Für eine erste Vorschau sollte das jedoch völlig ausreichen:

14 screens, „Castlevania: Lords of Shadow: Mirror of Fate“, via nintendoeverything.com.

Weitere Informationen gibt es dazu noch nicht, hier müssen wir wohl noch ein wenig mehr geduldig sein.

trailer: resistance: burning skies

Zu sehen hier: Der Launch-Trailer zu „Resistance: Burning Skies“ für PSVita.

Der Shooter erscheint am 1. Juni bei uns und sollte mit Bedacht gekauft werden: Lediglich 60 von 100 Punkten konnte das Spiel bisher auf Metacritic holen. Bemängelt wurden die Story, die Action und ein zu einfacher Mehrspieler-Modus. Einzig Gametrailers sah das bisher anders: Dort war das Spiel immerhin mit 8 von 10 Punkten gelistet.

preview: gundam age

preview: gundam age

Bei „Gundam Age“ handelt es sich um eine japanische Scifi-Anime-Serie aus dem Jahr 2011, die bis heute läuft. Die Serie spielt in der Zukunft zur Zeit eines interplanetarischen Krieges, der schon ein ganzes Jahrhundert andauert. Drei Protagonisten aus ein und der selben Familie stürzen sich schließlich mit ihren Mechas in einen Krieg, wo hochtechnologische Gegner darauf warten auseinandergenommen zu werden.

Level 5 will darüber nun ein PSP-Spiel machen. Es wird zwei Versionen davon geben, die sich darin unterscheiden, dass es unterschiedliche Mechs gibt. Über einen Ad-Hoc-Netzwerkmodus werden drei Spieler entweder als Team oder gegeneinander spielen können.

Das sieht dann so aus:

13 screens, „Gundam Age“, via andriasang.com.

Dort findet man auch ein wenig Charakter-Artwork. Insgesamt warten 10 Avatare darauf euch als Pilot zu repräsentieren.

Ob das Game auch bei uns erscheinen wird ist unklar, in Japan wird „Gundam Age“ ab Sommer zu haben sein.

screenshots: project cars

screens: project cars

„Project Cars“ ist ein Spiel, dass es ohne Einsatz einer zahlungswilligen Community gar nicht geben würde. Doch mit einer simplen Investition ist es nicht getan: Man kann auch begrenzt Einfluss auf den Entwicklungsprozess nehmen und erhält sogar ein wenig finanziellen Ausgleich nach Veröffentlichung des Spiels. Das sind alles sehr gute Ansätze und aller Ehren wert.

Im Kern handelt es sich um ein Racing-Spiel, mit einem Mischmasch aus echten Fahrzeugen und fiktiven, sowie echten und fiktiven Strecken. Die Grafiken dazu sehen bisher mehr als solide aus und wirken photorealistisch. Anschauen könnt ihr euch das dort:

23 screens, „Project Cars“, via gamekyo.com.

Das Spiel soll ab März 2013 erhältlich sein. Neben dem PC und der PS3 sowie der 360 als Plattform soll auch die noch nicht veröffentlichte Wii U bedient werden.

screenshots: zone of the enders: hd edition

screens: zone of the enders: hd edition

Ich bin normalerweise kein wirklicher Fan von HD-Remakes. Ich bin der Meinung, die Entwickler sollten ihr Geld und ihre wertvolle Zeit lieber in neue und hochkarätige Spiele investieren, anstatt etwas aufzukochen, was so bereits in der vorherigen Konsolengeneration mehr als gut zockbar war.

Konami ist so ein ganz spezieller Fall: Die Firma hat es sich anscheinend zur Aufgabe gemacht dieses neue Betätigungsfeld auszuschlachten bis zum Ende. Allerdings kommen dabei meistens schlechte Spiele heraus, wie man z.B. bei der „Silent Hill HD Collection“ gesehen hat. Es ist also ein mehr als fragwürdiger Trend, den man nicht unbedingt unterstützen muss.

Bei „Zone of the Enders“ könnte das endlich mal anders werden. Zwar ist auch hier eine HD-Edition in der Planung und wird wohl ab Herbst zu haben. Aber es gibt schonmal ein sehr schönes Gesamtpaket für die PS3 und 360, was mit Soundtrack und diversem Printmaterial Sammlerherzen höher schlagen lassen wird.

Und auch die Grafik sieht sehr gut aus, wenngleich das bei Konami und ihren HD-Ambitionen nichts bedeuten muss:

10 screens, „Zone of the Enders HD“, via andriasang.com.

Vielleicht macht eine HD-Version gerade hier Sinn, denn es kommt noch besser: Erst vor wenigen Tagen hat Hideo Kojima nämlich bestätigt, dass man (endlich) an einem Nachfolger der legendären Mecha-Serie arbeitet. Es ist momentan nur in einer Konzeptphase und trägt den Titel Enders Project. Dass das Teil jedoch noch diese Konsolengeneration erscheinen wird ist unwahrscheinlich: Scheinbar hat man erst die nächste PlayStation und Xbox als Plattformen im Sinn.

Anyway, soll jeder selbst von diesen HD-Sammlungen halten, was er/sie will. Das viele Geld und die investierte Zeit wären sicherlich besser angelegt…

screenshots: divinity: original sin

screens: divinity: original sins

Mit „Divinity: Original Sin“ versucht Entwickler Larian Studio die Vorgeschichte der Serie zu erzählen. Das Gameplay orientiert sich hier an rundenbasierten Kämpfen, die aus einer isometrischen Perspektive präsentiert werden und nicht mehr wie zuvor an einer 3rd-Person-Perspektive mit Echtzeitkämpfen.

Im Spiel übernimmt man die Rolle einer jungen Frau, die erst ermordet, dann wiederbelebt wurde und schließlich ihr Gedächtnis wiederfinden muss. Wer lieber Kooperation bevorzugt, der kann einen zweiten Spieler hinzurufen, der den Part eines Mannes übernimmt, der unglücklicherweise zu ewiger Folter verdammt ist. Fortan müsst ihr wichtige Entscheidungen gemeinsam treffen.

Zum ersten Mal überhaupt sind nun Screenshots zum Spiel aufgetaucht. Sie zeigen die Landschaften mit diversen Kämpfern und zusätzlich gibt es Charakter-Artwork. Schaut mal bei unseren französischen Kollegen vorbei:

22 screens, „Divinity: Original Sin“, via gamekyo.com.

Das belgische Studio hat den Release des Action-Rollenspiels mal für das zweite Quartal 2013 angesetzt. „Divinity: Original Sin“ erscheint dann für PC und Mac.

trailer: deadlight

Hier wird die Story zu „Deadlight“ näher beleuchtet. Das von Tequila Works entwickelte Spiel erscheint im dritten Quartal 2012 für die 360 und stellt einen filmhaften Sidescroller-Survival-Titel dar.

Viel mehr ist derzeit leider nicht bekannt. Insofern ist der Trailer doch ganz ordentlich.

screenshots: guilty gear xx accent core plus r

screens: guilty gear xx accent core plus r

„Guilty Gear XX Accent Core Plus“ ist ein Port des 2D-Prüglers für die PS2 aus dem Jahr 2008. Der Titel mit erweiterten Features wie ein zusätzlicher Story-Modus, ein Survival-Modus, neuen Illustrationen und Bugfixes wurde erst letztes Jahr für die PSP und Wii veröffentlicht. Doch nun steht ein PS3- und 360-Port in den Startlöchern, zu dem aktuelle Grafiken aufgetaucht sind:

12 screens, „Guilty Gear XX Accent Core Plus R“, via allgamesbeta.com.

„? Core Plus“ ist eigentlich schon ein Port des eigentlichen Spiels aus 2002. Man sieht also, hier ist alles regelrecht verkompliziert worden. Fassen wir also noch einmal zusammen: „Guilty Gear XX“ erschien 2002 für Arcade und 2003 für PS2 auch bei uns. Zwei Updates kamen dafür heraus, teilweise nicht in Europa. Und nun das dritte Update aus 2008 bekommt jetzt diesen PS3- und 360-Autritt mit dem kleinen Zusatz „R“ am Ende.

Puh, was ein Versions-Wahnsinn. Hoffentlich war es das wert. „Guilty Gear XX Accent Core Plus R“ erscheint diesen Sommer.