review: assassin’s creed – altair’s chronicles

intro:

seit dem 10. april gibt es „assassin’s creed – altair’s chronicles“ für den nds. in diesem spiel soll die vorgeschichte zu dem eigentlichen titel für den pc erzählt werden.

story:

das jahr 1090. der dritte kreuzzug erschüttert das heilige land. templer und sarazenen liefern sich eine schlacht um jerusalem. ein junger assassine kehrt von einer reise zurück und soll im auftrag der alten einen mysteriösen kelch finden. von diesem heisst es, er könne alle fraktionen zusammenbringen und den krieg beenden, wenn eine seite ihn für sich gewinnen kann. folglich muss der kelch gefunden und zerstört werden…

grafik:

altairs chronicles: screenshot

das war wohl nix. hier stimmt fast überhaupt nichts. in dieses spiel haben sich so ziemlich alle grafikfehler eingeschlichen, die man in einem videogame überhaupt machen kann. es wirkt alles schnell schnell zusammengebaut und wenig souverän, obwohl sich alles in 3d abspielt. altair sieht nicht gut aus, alles zu grobpixelig, er hat kein wirkliches gesicht und die umgebung ebenso. da wurde am falschen ende gespart, setzen, ubisoft, sechs!

sound:

keine highlights aufgefallen. hier hat sich niemand überarbeitet. nicht ganz so schlimm wie die grafik, aber auch hier bleibt man weit hinter den möglichkeiten.

gameplay:

grausam. man verreckt und verreckt und verreckt. die steuerung wirkt unpräzise und langsam. auf tastendruck wird viel zu spät reagiert. das kostet euch in kämpfen oftmals den kragen. da man auf dächern und wie in einem hindernislauf unterwegs ist, ist es essentiell, dass die tastenabfolgen harmonieren. tun sie aber nicht. die künstliche intelligenz der gegner ist so gut wie gar nicht vorhanden. das gameplay hier lässt sich mit einem einzigen wort zusammenfassen: frust. das werdet ihr empfinden, dauernd. dieses spiel macht keinen spass. und dafür wollen die 39€!? come on.
einziger lichtblick: die mini-games, bei denen man schlüssel aus taschen klauen oder druckpunkte an den körpern finden muss.

fazit:

finger weg! ich kenne die version für die 360 und den pc nicht, aber hier darf man nicht zugreifen. man sollte eine killer-applikation erwarten, kommt schon ubisoft, bei dieser franchise! spielt man dieses spiel, werden erinnerungen an „god of war“ und „prince of persia“ wach. aber man wünscht sich regelrecht in diese qualitativ hochwertigen spiele, bloss raus aus „altairs chronicles“. videospiele sollen spass machen! damn it. was habt ihr euch dabei gedacht, ubisoft!? dass keiner der kids den scheiss bemerkt, den ihr hier gebaut habt? wtf.
hier wurde nicht auf die möglichkeiten des nds eingegangen. die money machine stand hier ganz klar im vordergrund. das merkt man an wirklich jeder ecke. die rätsel sind lächerlich, die story kann man sich sparen, weil man sowieso hinter dem grünen pfeil her rennen muss. ihr werdet oft sterben, eigentlich fast immer, wegen jedem furz. ahhh… schnell raus hier…

grafik: 3 von 5
sound: 3 von 5
gameplay: 2,5 von 5

assassins creed nds-cover

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