ps3: studententeam gewinnt forscherpreis

eine weitere schöne geschichte für was die ps3 alles gut sein kann: jayram moorkanikara, jeff furlong und matt johnson bekamen ende september den ersten preis in einem von ibm ausgeschriebenen wettbewerb. ihr hauptaugenmerk lag darauf, algorithmen des gehirns per computer zu studieren, die zur verarbeitung jeglicher visueller reize verantwortlich sind. dabei mussten sie feststellen, dass herkömmliche prozessoren für diese berechnungen viel zu langsam sind. sie experimentierten acht monate herum, bis sie sich dazu entschieden, drei ps3s zusammenzuschliessen, um dann dieses rechennetz mit einem pc zu verbinden.

dazu moorkanikara:

„die meisten spielsysteme sind hauptsächlich zum spielen designt worden, ähnlich wie rennwagen nur zum rennen fahren verwendet werden, andere sind auf grafikleistung ausgelegt. bei der ps3 allerdings ist es nicht wie bei der wii oder der xbox360, denn die ps3 erlaubt es einem richtig wissenschaftlich forschung zu betreiben.“

dabei wird auch der cell-prozessor erwähnt, dessen architektur nicht nur paralleles programmieren erlaubt, sondern der ebenso mächtig wie bei spielen auch viele wissenschaftliche oder multimediale anwendungen möglich macht. so konnte demonstriert werden, dass erneut ein kleiner cluster zusammengeschlossener ps3s wie ein mini-supercomputer verwendet werden kann.

mit diesem projekt konnten die drei den ersten platz belegen, durften die 10.000$ mit nach hause nehmen und stachen 80.000 mitbewerber aus. [via]

noch mehr wissenschaftliches zur ps3:

hier ein ps3-cluster aus 8 ps3s und dort das bereits bekannte folding@home, mit dem man sich an projekten beteiligen und seine ps3-prozessorleistung der forschung zur verfügung stellen kann.

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