review: dirge of cerberus

final fantasy VII: dirge of cerberus ist der neuste streich aus dem hause „square enix“ und gehört zur serie „compilation of final fantasy VII“, der auch der vielgelobte anime „advent children“ angehört. lest die review der ntsc-version, hier auf zockerseele.com:

die story zum game beginnt drei jahre nach der von „final fantasy VII“. erzählt wird hier die geschichte des mysteriösen charakters vincent valentine, der gegen eine gruppe verschollener dunkler elitesoldaten namens „deepground“ kämpfen und die welt, vielmehr midgar, retten muss. das spiel selber ist kein klassisches rollenspiel mehr, sondern eher ein shooter a la „half life 2“ mit rollenspielelementen. es ist in japan bereits seit januar erhältlich, in amerika seit august und in europa wird der release im november erwartet. ein in-game screenshot:

dirge of cerberus: in-game

vincent selber verfügt über eine waffe mit drei läufen, dem cerberus, welche im laufe des spiels weiter modifiziert werden kann: man kann den lauf verlängern, ein zielfernrohr anbringen oder die waffe auch durch gil aufstocken, damit die durchschlagskraft und reichweite sich vergrössert. daneben ist das casten von magie möglich und magische gegenstände gibt es auch, die auswirkungen auf skill und waffe haben. darüberhinaus gibt es eine art extase-angriff, bei dem sich vincent in einen psychotischen werwolf verwandeln kann, zeitlich begrenzt versteht sich. diese technik nennt sich „limit breaker“.

das spiel wird in kapiteln erzählt, wobei nach jeder abgeschlossenen mission ein ergebnis-bildschirm kommt, der eure punkte zusammenzählt und man gil erhält. man kann auch die gil zur entwicklung des charakters nehmen, weiter findet man dort ein menü, über welches man tränke und anderes einkaufen kann. im game selber lauft ihr andauernd „juke-boxen“ über den weg, die als shop fungieren.

das gameplay ist ziemlich einfach: im prinzip seid ihr die ganze zeit am rumballern und müsst entsprechend auf R1 rumdrücken. die ki der gegner ist nicht wirklich erwähnenswert, das ist ein schwachpunkt des spiels. da es zwei schwierigkeitsgrade gibt, „normal“ und „hart“, würde sich hier hart empfehlen, ansonsten wird einem schnell langweilig. die boss-gegner sind dementsprechend genauso wenig intelligent. ein weiterer kritikpunkt sind die unendlich langen zwischensequenzen, die euch andauernd begegnen. manchmal kommt es vor, dass man fünf oder mehr minuten nur zuhören und zuschauen kann. das ist am anfang ganz nett, geht einem aber im laufe des spiels auf die nerven. eine ausnahme bilden hier natürlich die cg-sequenzen, die atemberaubend und charakteristisch für die square-games sind. vincent selber kann springen, sich ducken und einen neben dem ballern alternativen faustangriff machen. tauchen oder über hindernisse springen kann er kaum, das game ist sehr linear und überschaubar. schlecht gelöst wurde das speichern: anstatt an bestimmten stationen speichern zu können macht es das game automatisch. das kann dazu führen, dass man bei einer mission wieder ganz am anfang starten muss, wenn man zwischendurch stirbt. ziemlich behindert.

alles in allem kann man sagen, dass „dirge of cerberus“ ein spielgewordener film ist. es ist alles andere als aussergewöhnlich und kann mit dem genreprimus „god of war“ nicht mithalten. es würde sich als leihgame lohnen und wegen der fmv-sequenzen, eine kaufempfehlung kann ich nicht rausgeben; das allerdings wird final fantasy-fans wenig stören. einen cooleren charakter als mister valentine wird man aber wohl in kaum einem anderen spiel finden.

dirge of cerberus: cover

grafik: 7 von 10
sound: 7 von 10
gameplay: 7 von 10

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