silent hill: der film

geradezu penibelst ausführlich findet sich bei telepolis.de eine kritik zur filmischen umsetzung des horror-blockbusters für die playstation „silent hill„:

„Der Komplexität der Erzählung des Films „Silent Hill“ wird die kurze Handlungszusammenfassung noch nicht annähernd gerecht: Es geht um einen seit den 1970er Jahren auf der Stadt lastenden Fluch, um moderne Hexenverfolgung und religiösen Extremismus. In mehreren Rückblenden und den sich aus den Informationen der Parallelwelten immer mehr ergänzenden Handlungselementen versucht der Film, eine Geschichte zu erzählen, die dem Facettenreichtum des Spiels in nichts nachstehen soll. Dass Christophe Gans seinen Film dabei fast „zu Tode“ erklärt, sei nur am Rande kritisiert – viel zu sehr ist man als Zuschauer von der Optik und der Atmosphäre eingefangen. Wo sich im Spiel erst nach und nach herausstellte, welche Wechselwirkungen zwischen Cheryl Mason (wie die Tochter im Spiel hieß) und den Geschehnissen in Silent Hill existieren (es geht um eine Geheimgesellschaft, um eine bewusstseinserweiternde Droge und um Ritual-Mord), so entbergen sich die Geheimnisse im Film auch erst vollends im Finale – dann jedoch in einem wahren Informations-Crescendo.“

zum kompletten text des artikels

fazit der telepolis-redaktion:

komplexe story, beklemmende atmosphäre, keine zensur der szenen, herausragende visuelle kreativität und qualität.

also das klingt doch schonmal alles andere als nach 0815. wie jeder weiss ist es meistens ein gräuel, wenn gamez in filme verwandelt werden. bei „silent hill“ scheint dies anders. es spricht also nichts mehr dagegen: anschauen! „silent hill“ kommt seit heute in vielen deutschen kinos.

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