„dead-in-iraq“

es ist die ungewöhnlichste art, ein shooter-game zu spielen, aber hier geht es um die message und weniger ums abschlachten.

im märz 2006 startete die aktion, im dritten jahr des „irak-konflikts II“. ein spieler, der sich „dead-in-iraq“ nennt, betritt das online-propaganda-spiel „america’s army“ und tippt von hand den namen, die rangliste und den todestag eines gefallenen amerikaners ein. und zwar so lange, bis er dabei draufgeht. er selber chattet nur und schaut sich in der gegend um und wenn er stirbt, dann wartet er auf den respawn und tippt weiter. bis zum heutigen tag hat er mit dieser methode 250 namen gepostet. [screenshots]

[via]

bis zum 28.04.2006 wurden 2397 amerikaner im irak-konflikt getötet. [quelle]

„dead-in-iraq“ kann froh sein, dass er amerikaner ist. wäre er iraker, dann wäre er wahrscheinlich mit dieser art des protestes noch nach seinem tod beschäftigt…

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